16.10.26

Jean Pol Martins Aufarbeitung seiner Arbeit für den internationalen Kontext

 https://zenodo.org/records/20826995

Dieser strukturierte Bericht präsentiert die 24 Zenodo-Beiträge von Jean-Pol Martin aus dem Jahr 2026 als ein zusammenhängendes theoretisches und Arbeitskorpus.

Über Zenodo (Wikipedia):

"Von Forschenden entwickelt, damit alle an Open Science teilhaben können."

[Fontanefan: Diesen Werbetext füge ich bei, damit nichts den Organisatoren Wesentliche übergangen wird. Als Wikipedianer hüte ich mich davor, meine Texte als Forschungsergebnisse auszugeben. ]

Das OpenAIRE-Projekt – ein Vorreiter der Open-Access- und Open-Data-Bewegungen in Europa – wurde von der Europäischen Kommission (EK) beauftragt, deren aufkommende Open-Data-Politik zu unterstützen. Dies sollte durch ein zentrales Repositorium für von der EK geförderte Forschungsergebnisse geschehen. Das CERN, ein Partner von OpenAIRE und Pionier in den Bereichen Open Source, Open Access und Open Data, stellte die entsprechende Infrastruktur bereit; so wurde Zenodo im Mai 2013 ins Leben gerufen.

Zur Unterstützung seines Forschungsprogramms hat das CERN Werkzeuge für das Big-Data-Management entwickelt und die Funktionen digitaler Bibliotheken für Open Data erweitert. Über Zenodo konnten diese für die „Big Science“ entwickelten Instrumente auch einem breiten Spektrum an Forschenden außerhalb der Großforschung zugänglich gemacht werden.

Open Science kennt keine Grenzen!

Der Bedarf an einer zentralen Plattform beschränkt sich weder auf einen bestimmten Geldgeber noch auf ein einzelnes Land. Das Konzept setzte sich durch, und Zenodo nahm schon bald Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt und aus allen Fachdisziplinen auf.

Die digitale Revolution erfordert eine Anpassung wissenschaftlicher Arbeitsprozesse an den Umgang mit Daten und Software. Dieser Wandel vollzieht sich jedoch in verschiedenen Fachgemeinschaften, Disziplinen und Ländern unterschiedlich schnell. Damit niemand aufgrund fehlender Werkzeuge oder Ressourcen den Anschluss verliert, ermöglicht Zenodo allen Forschenden das Teilen, Kuratieren und Veröffentlichen von Daten und Software.

Bis ins kleinste Detail

Um Forschungsergebnisse anderer vollständig nachvollziehen und reproduzieren zu können, sind alle Details erforderlich. Im digitalen Zeitalter bedeutet dies: sämtliche digitalen Artefakte – und genau diese sind bei Zenodo willkommen.

Damit Zenodo als umfassende Plattform Barrieren beim Teilen von Daten abbauen kann, gibt es keinerlei Vorgaben hinsichtlich Format, Größe, Zugangsbeschränkungen oder Lizenzen. Unser Ziel ist es, dass es für Forschende schlichtweg keinen Grund mehr gibt, ihre Daten nicht zu teilen!

Daten, Software und andere Artefakte, die Publikationen ergänzen, bilden zwar den Kern, doch auch Materialien im Zusammenhang mit Konferenzen, Projekten oder Forschungseinrichtungen sind herzlich willkommen – denn all dies ist notwendig, um den wissenschaftlichen Prozess in seiner Gesamtheit zu verstehen.

Warten Sie nicht erst bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung! Die Veröffentlichung kann erst Monate oder Jahre nach Abschluss der Forschung erfolgen; daher ist es oft eine Herausforderung, zu diesem Zeitpunkt alle Forschungsartefakte zusammenzutragen, um sie offen zugänglich zu machen. Zenodo bietet daher die Möglichkeit, auch nicht-öffentliche oder zugangsbeschränkte Inhalte zu speichern. So können Forschungsartefakte bereits während des laufenden Forschungsprozesses sicher erfasst und aufbewahrt werden – mit dem Ergebnis, dass bei einer späteren Veröffentlichung im Rahmen des Forschungsablaufs nichts fehlt.

Zudem können Forschungsmaterialien für den Begutachtungsprozess (Peer-Review) sicher in zugangsbeschränkten Datensätzen auf Zenodo hochgeladen werden; anschließend lassen sich geschützte Links an die Gutachter weitergeben. Inhalte können zudem mit einer Embargo-Frist versehen werden, sodass sie automatisch öffentlich zugänglich werden, sobald der zugehörige wissenschaftliche Artikel publiziert ist.

Um all diese Anwendungsfälle zu unterstützen, wird die einfache Weboberfläche durch eine leistungsfähige API ergänzt. Diese ermöglicht es externen Werkzeugen und Diensten, Zenodo als Backend in ihre eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren.

Dienste für Open Science

Zenodo unterstützt Forschende dabei, Anerkennung für ihre Arbeit zu erhalten, indem es Forschungsergebnisse zitierfähig macht. Über OpenAIRE werden diese zudem in bestehende Berichtssysteme für Förderorganisationen – wie etwa die Europäische Kommission – eingebunden. Zitierinformationen werden darüber hinaus an DataCite sowie an wissenschaftliche Aggregatoren weitergeleitet.

Für künftige Generationen

Die Landschaft der wissenschaftlichen Kommunikation befindet sich im Wandel. Es gibt Diskussionen darüber, wie ideale Dienste, Geschäftsmodelle oder verantwortliche Institutionen aussehen sollten. In diesem Kontext bietet Zenodo – bereitgestellt von einer auf Teilchenphysik spezialisierten Forschungseinrichtung, dem CERN – eine tragfähige und konkrete Alternative zu kommerziellen Angeboten.

6.10.26

Wie Weltbilder unsere Gesellschaft steuern

 https://jeanpol.wordpress.com/2026/10/06/wie-weltbilder-unsere-gesellschaft-steuern-von-der-philosophiegeschichte-zum-recht-auf-denken/

Nutze den Tag!

 Das eine ist es, zu leiden. Das andere, Professor darin zu sein, dass einer litt.

Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner zu tun.

Wer baute das siebentorige Theben? ...

Hatte er nicht wenigstens einen Koch dabei?

Wer schrieb Brechts Werke? Wer wurde ausgenutzt?

Er wusste sich nicht zu zähmen, und so zerrann ihm sein Leben und sein Dichten.

Einmal lebt' ich wie Götter und mehr bedarf's nicht. 

Jetzt sitze ich auf dem tavastländischen Boden, von dem es in der Schulbüchern heißt, er macht Müh, aber er lohnt auch die Müh. ...

Wem macht er Mühe und wem nutzt er?

Gerechtigkeit?

Eine 99-jährige Frau wurde zu einer Jugendstrafe verurteilt, weil sie mit 18 bis 20 Jahren Beihilfe geleistet hat zu vieltausendfachem Mord und vielfacher Folter. 

Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen.

Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein. 

Mein ist die Rache, redet Gott.


Aufgabenstellung unter der Voraussetzung, dass KI zur Verfügung steht

 Es wird eine Handlung vorgegeben, die mit drei verschiedenen Schlüssen endet.

Bei der Bearbeitung soll begründet werden, weshalb einer der drei ausgewählt wird.

Es soll eine übliche Form der Beantwortung durch eine KI formuliert werden.

Es soll anhand einer typischen KI-Antwort angegeben werden, welche Charakteristika einer solchen Antwort auf KI schließen lassen. 

Es sollen Formulierungen gefunden werden, die ohne solche Charakteristika auskommen. 


24.9.26

Bericht über Hörbehindertenarbeit. Zugleich ein Beitrag zum Thema Inklusion

 Um es gleich zu sagen: Der Bericht plädiert für beides: Inklusion dort, wo Schüler alle Unterstützung bekommen können, die sie brauchen, und andererseits für ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (wie z.B. die Erich Kästner-Schule, Karlsruhe) für die Fä, wo mehr Unterstützung nötig ist. 

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/unterricht-fuer-majas-beduerfnisse-in-klasse-mit-schwerhoerigen-102.html


Eine Kirchengemeinde für Hörgeschädigte

"Ich zeige zuerst", sagt Prädikant Stefan Heidland im kleinen Gemeindesaal in der Karlsruher Lukaskirche. Der ehrenamtliche Prediger leitet ein Lied ein. Das wird aber nicht gesungen. "Ich bin da. Das ist wahr. Das ist wunderbar", spricht er und gebärdet die Wörter gleichzeitig mit. Bei der Wiederholung machen auch die anderen in der kleinen Gemeinde mit. Denn an dem mit Kaffeetassen und Tellern gedeckten Tischreihen sitzen nicht nur Schwerhörige und Gehörlose. Beim Gottesdienst in der Karlsruher Lukaskirche ist jede und jeder willkommen.

[...] In Baden-Württemberg gibt es nur wenige Gemeinden für Gehörlose und Schwerhörige. Sie sind in Heidelberg, Offenburg, Freiburg, Weil am Rhein und Bruchsal. Häufig arbeiten die Gemeinden überkonfessionell Hand in Hand. Bei den Gebärden kann es aber schon bei kleinen Distanzen große Unterschiede geben. "In Mannheim gebärden sie anders als in Heidelberg und anders als in Karlsruhe", sagt Stefan Heidland."

25.8.26

KI-Bilder im Philosophieunterricht

 https://frauschuetze.de/?p=7946

https://frauschuetze.de/?page_id=6237

Mehr dazu:

Ein Beleg dafür, wie viel Arbeit einem KI erspart:

"Man schreibt einen Prompt und macht einen Klick und schon hat die KI das Bild erstellt":

  • Das Hintergrundbild habe ich mit ChatGPT 5 erstellt, der Prompt dafür ist folgender:

Subject: Simplified museum floor plan from a top-down (bird’s-eye) view, flat vector illustration, clean shapes, minimal detail, no faces. Layout: Central foyer as the starting point, four rectangular exhibition rooms arranged around it (top-left, top-right, bottom-left, bottom-right), rounded corners, door openings toward the foyer. Room labels (German, neutral sans-serif, medium, all caps): “Mythos vs. Wissenschaft”, “Übergangsrituale”, “Karneval”, “Trauerrituale”. Zone icons (monochrome pictograms, consistent stroke, no faces, minimal detail): Mythos vs. Wissenschaft: stack of books, star symbol, test tube icon. Übergangsrituale: open notebook, candle icon, handshake. Karneval: mask, confetti, drum. Trauerrituale: single candle, laurel wreath, simple grave stele. Wayfinding: Subtle dotted footprints in light gray from the foyer to each door; small arrowheads at the end. Doors/locks: Small padlock icon at each door (ochre/gold), simple, no gloss. Style: Flat vector (cartoon), no gradients, no shadows, no textures, crisp edges, unified stroke width. Color palette: Background/foyer: warm off-white #F8F5F0 Walls/outlines: light gray #D9D9D9, stroke ~3 px Footprints: medium gray #BDBDBD Locks: ochre/gold #D4AF37 Room accents/icons: Mythos vs. Wissenschaft: deep blue #2D4A8A, accent purple #7A5DC7 Übergangsrituale: warm amber #E6A93A Karneval: coral red #EF6F6C, accent teal #2AB7CA, confetti in 2–3 colors Trauerrituale: blue-gray #5A6B7A, dark gray accent #444444 Typography: Neutral sans-serif (DIN/Inter-like), high legibility, medium size, black #222222. Composition: Even spacing, calm negative space, three icons centered per room, equal size, balanced layout. Format: Square 1:1, 2048×2048 px. Negative: No people, no faces, no 3D, no photo textures, no clutter.


sieh auch:

Kurzfilme im Ethikunterricht:

 Es geht um zwei Seefahrer, Ernest und Marty, die einen Schiffbruch auf hoher See überlebt haben. Nun treiben sie, vom Hunger geplagt auf ihrem Floß über den Ozean. Als einer jedoch einen Fisch fängt, bricht ein Verteilungskampf mit tödlichen Folgen aus. [...]

https://frauschuetze.de/?p=6710 

20.8.26

Lesekrise in Deutschland? - Es ist anders als man denkt

 https://krautreporter.de/kinder-und-bildung/6519-deutschlands-lesekrise-verstandlich-erklart#lesen

"[...] In ihrer Freizeit lesen die deutschen Kinder überhaupt nicht weniger als ihre internationalen Freund:innen, sie lesen sogar mehr! [...]"

Freilich, beruhigend ist das leider noch nicht, das sehen wir, wenn wir "die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung, kurz IGLU, anschauen. Seit 20 Jahren misst die Studie alle fünf Jahre, wie sich die mittlere Lesekompetenz in Deutschland im internationalen Vergleich entwickelt. Die aktuellen Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2021. Sie sind ernüchternd: Ein Viertel der Viertklässler:innen in Deutschland kommt nicht über Stufe eins oder zwei hinaus. [...]"

Wer mehr wissen will, kann hier weiterlesen.