Schnipsel

Higgs-Boson entdeckt?

Tipps für schwierige Gespräche

Cyperpiraten Sealand

Türkische Polizisten verprügeln eine Frau.

Kommentar auf Lernspielwiese
Smartphones könnten mich zum regelmäßigen Handynutzer machen.
Vorher sollte ich aber erst noch üben, meine Medienverbundenheit regelmäßig durch Perioden selbstgesteuerten Denkens ("deepthinking") zu unterbrechen.
Ja, ich weiß, ich weiß. Lesen gehört nicht dazu, sondern nur das Aussuchen der Lektüre und die Lektüreunterbrechung.
Deswegen fällt es ja auch gar nicht so leicht. (Dieser Kommentar gehört selbstverständlich auch nicht dazu.)


Selbstüberschätzung, Bestätigungsfehler u.a.

Sekundengenaue Einstellung von Youtubelinks
der Anfang des Youtubevideos:
http://www.youtube.com/watch?v=efko1KZMOfQ&feature=player_detailpage
Das Youtubevideo in seiner Stellung 4:33 (4min 33 sec), also nach 273 Sekunden
http://www.youtube.com/watch?v=efko1KZMOfQ&feature=player_detailpage#t=273s
Das heißt: Hinter den Link zum Anfang des Videos fügt man an: #t und schreibt dahinter die Zahl der Sekunden, die abgelaufen sein sollen: 273 bzw. 456 und danach s (für Sekunde).
Larbig: Twitter und Deutschunterricht
http://www.youtube.com/watch?v=efko1KZMOfQ&feature=player_detailpage#t=456s

Was macht man mit der digitalen Hinterlassenschaft eines Verstorbenen?

Peter Prange "Platz da, ich lebe!" (Über das Kinder- und Jugendhospiz in Olpe)

Chr. Spannagel: "Die 7 Todsünden eines Wissenschaftlers", 2012

Schulleiter sein dagegen sehr

Das HKM versucht Abhilfe zu schaffen, sieh Presseinformation vom 26. März 2012

Kultusministerin Dorothea Henzler: Coaching für neue Schulleiterinnen und Schulleiter

Durch die Führungsakademie des Hessischen Kultusministeriums wird ein Führungswechsel-Coaching (FWC) für Schulleiterinnen und Schulleiter an hessischen Schulen angeboten, die seit kurzem ihre neue Verantwortung wahrnehmen. Darauf wies heute Kultusministerin Dorothea Henzler hin. Die seit mehreren Jahren laufende Unterstützungsmaßnahme richtet sich derzeit an alle neuen Schulleiterinnen und Schulleiter, die im Jahr 2012 beauftragt wurden beziehungsweise werden.
„Das Coaching-Programm dient dazu, den Rollenwechsel von der Lehrkraft zur schulischen Führungskraft zu bewältigen. Dabei sind die Inhalte stark auf die individuelle Situation und Bedarfslage im Zusammenhang mit der Übernahme der Führungsaufgabe ausgelegt“, so die Ministerin. Im Zentrum steht die Qualitätssicherung der schulischen Arbeit. Die Schulleiterin beziehungsweise der Schulleiter muss grundlegende Führungs- und Managementaufgaben genauso wahrnehmen wie Repräsentationsaufgaben oder auch die Bewältigung von Konflikten. Das Führungswechsel-Coaching soll die persönliche Entwicklung als Führungskraft durch eine professionelle Beratung unterstützen sowie die Handlungsfähigkeit stärken. Dafür steht eine Auswahl an Coachs zur Verfügung, die sich durch eine fundierte Coachingausbildung und ein umfassendes Beratungskonzept auszeichnen.
Die Mittel für das Führungswechsel-Coaching werden aus dem Gesamtetat des Hessischen Kultusministeriums für die Führungsakademie zur Verfügung gestellt. In den vergangenen drei Haushaltsjahren wurden dafür rund 100.000 Euro pro Jahr investiert. Rund 300 Schulleiterinnen und Schulleiter haben bislang von dem Angebot profitiert. [...]


Franz Kurowski: Das Volk am Meer (Friesen) 1984
Friesische Freiheit, Obbo Emmius, 1626 (S.86f)
Unter den Häptlingen blieben die Bauern frei, doch der Schutz des Rechtsfriedens lag bei den Häuptlingsfamilien. (S.88)
Ulrich Cirksena Graf von Ostfriesland (S.113)
"Jeder in der Vergangenheit begangene Frevel [...] sollte vergessen sein." (S.115)
1454 trug Ulrich Ostfriesland dem Reiche als Lehen an (Land Jever dabei). Friedrich III. unterzeichnet
1463 wurde Ulrich Graf von Norden.
"Die Verhinderung der Heirat ihrer Tochter Almuth [...] mußte die Gräfin Theda mit dem Tode ihres Sohnes Enno I. bezahlen." (S.124)

Ideologische Worterfindungen:
betriebsratverseucht
Flüchtlingsbekämpfung
intelligente Wirkmittel (Artilleriemunition, die menschliche Ziele sucht)

Stefan Zweigs letzter Brief:

https://de.wikisource.org/wiki/Abschiedsbrief_Stefan_Zweigs

Bankiers sind Leute, die dir bei Sonnenschein einen Schirm ausleihen, um ihn bei Regen zurückzufordern.
Politiker sind Leute, die, um den Leuten ohne Schirm zu helfen, die Bankiers um eben diese Schirme anbetteln und nicht merken, dass die Bankiers die Seide von den Schirmen entfernt haben.
Schirmgestelle ohne Seide nennt man Rettungsschirme.

Rundfunknachrichten vom 3.7.11: Die Erderwärmung soll auf 2 Grad Celsius "gedeckelt werden".  So als könnte man die laufende Erderwärmung bis 1,9 Grad ansteigen lassen und dann den Wärmezustrom einfach abdrehen, den Zufluss verstopfen oder einfach einen Deckel auf die Erde legen, damit keine Wärme mehr hinzu kommt.

Hohlgesichttäuschung Wir sehen, was unser Gehirn erwartet. Da kann unser Verstand sich dagegen wehren, wie er will. Das Gehirn setzt sich durch.

Bildzeitung vom 26.7.1975 Nach § 58 des Ehegesetzes vom 20.2.1946 fordete die Frau des Inhabers des Kleenex-Taschentuch-Konzerns folgende monatliche Unterhaltungszahlungen ihres Mannes: 210 DM für Zwergpudel, davon 100 DM für Hundespielzeug, 10 000 DM für Gästebewirtung, 6000 für Arzt und Zahnarzt, 4 700 für Lebensmittel, 3850 für Kleider, 1600 für Blumen, 825 für Friseur und Schönheitssalon. Für Freizeitgestaltung u.a. Fallschirmspringen 1160, Tennisstunden 1000, Flugstunden 6000, 220 Schießunterricht. Außerdem das Gehalt für 12 Dienstboten, u.a. den Boy zur Pflege des Swimmingpools und den für den Fahrer, der die Fahrzeuge zum und vom Parkplatz zu fahren hat.  Ohne die Gehälter kam sie auf 35 565 DM.

Man stelle sich vor, die Ehefrau von Bill Gates wolle ihren angemessenen Lebensunterhalt so genau auflisten, dass sie einen Anteil seiner Zinseinnahmen von 40% beanspruchen könnte. Bei Kleenex war das noch relativ einfach.

Die segensreiche Wirkung der Festungshaft auf August Bebel:
"Nach einigen Monaten erlangte ich, daß Liebknecht den Vormittag von 8 bis 10 Uhr in meine Zelle mit eingeschlossen wurde, um mir englischen und französischen Unterricht zu geben. [...]
Kaum hatte ich mich in meiner Zelle häuslich eingerichtet, als ich wie ein Taschenmesser zusammenklappte. Die großen Anstrengungen und Aufregungen der letzten Jahre hatten mir nicht zum Bewußtsein kommen lassen, wie sehr meine Kräfte heruntergekommen waren. Jetzt, wo ich gewaltsam zur Ruhe verwiesen worden war und die Spannung nachließ, brach ich zusammen. Die Erschöpfung war so groß, daß ich wochenlang keine ernste Arbeit vornehmen konnte. Aber absolute Ruhe und frische Luft brachten mich allmählich wieder auf die Füße. Mein Hausarzt hatte recht, als er meine Frau tröstete, ein Jahr Festung werde meiner Gesundheit nützlich sein. Später stellte sich bei einer genauen ärztlichen Untersuchung auch heraus, daß mein linker Lungenflügel stark tuberkulös angegriffen war und eine Kaverne aufwies, die auf der Festung ausheilte. Freunde, die das erfuhren, meinten lachend, da sei ich ja dem Staate Dank schuldig, daß er mich auf die Festung geschickt. Ich antwortete: Dank würde ich ihm schulden, hätte er mich zu meiner Gesundung zu Festung verurteilen lassen. Ich hatte wieder einmal, wie so oft im Leben, »Schwein« gehabt. Was mein Verderben sein konnte, schlug zum Guten aus.
Nachdem unabänderlich feststand, daß ich für einunddreißig Monate meine Freiheit eingebüßt hatte, entschloß ich mich, diese Zeit mit aller Kraft zu verwenden, um die Lücken meines Wissens einigermaßen auszufüllen. Sobald ich also wieder arbeitsfähig war, stürzte ich mich mit aller Energie in die Arbeit, das beste Mittel, über eine unangenehme Situation hinwegzukommen. Ich studierte hauptsächlich Nationalökonomie und Geschichte. Zum zweitenmal studierte ich Marx' »Kapital«, dessen erster Band damals nur vorlag, Engels' »Lage der arbeitenden Klassen in England«, Lassalles »System der erworbenen Rechte«, Stuart Mills »Politische Oekonomie«, Dührings und Careys Werke, Lavelayes »Ureigentum«, Lorenz Steins »Geschichte des französischen Sozialismus und Kommunismus«, Platos »Staat«, Aristoteles' »Politik«, Machiavellis »Der Fürst«, Thomas Morus' »Utopia«, v. Thünens »Der isolierte Staat«. Von den Geschichtswerken, die ich las, fesselten mich besonders Buckles »Geschichte der englischen Zivilisation« und Wilhelm Zimmermanns »Geschichte des Deutschen Bauernkriegs«. Letztere gab mir die Anregung, eine populäre Abhandlung zu schreiben unter dem Titel »Der Deutsche Bauernkrieg mit Berücksichtigung der hauptsächlichsten sozialen Bewegungen des Mittelalters«. Das Buch erschien bei W. Bracke in Braunschweig; später, unter dem Sozialistengesetz, wurde seine Verbreitung verboten. Eine zweite Auflage, die eine Neubearbeitung erforderte, gab ich wegen Zeitmangel nicht mehr heraus. Auch die Naturwissenschaften vernachlässigte ich nicht. Ich las Darwins »Die Entstehung der Arten«, Häckels »Natürliche Schöpfungsgeschichte«, L. Büchners »Kraft und Stoff« und »Die Stellung des Menschen in der Natur«, Liebigs »Chemische Briefe« usw. Ebenso widmete ich dem Lesen der Klassiker einen Teil meiner Zeit. Ich war von einer wahren Lern- und Arbeitsgier befallen.
Ferner übersetzte ich während der Haft »Etude sur le doctrines sociales du Christianisme« von Ives Guyot und Sigismond Lacroix, eine Uebersetzung, die unter dem Titel »Die wahre Gestalt des Christentums« bis heute erscheint. Dazu verfaßte ich eine Gegenschrift unter dem Titel »Glossen zu Ives Guyots und Sigismond Lacroix' Die wahre Gestalt des Christentums, nebst einem Anhang über die gegenwärtige und zukünftige Stellung der Frau«. Der letztere Aufsatz war, glaube ich, die erste parteigenössische Abhandlung über die Stellung der Frau vom sozialistischen Standpunkt aus. Die Anregung zu dieser Abhandlung hatte mir das Studium der französischen sozialistischen und kommunistischen Utopisten gegeben. Auch machte ich während dieser Haft die Vorstudien zu meinem Buche »Die Frau«, das zuerst im Jahre 1879 unter dem Titel »Die Frau in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft« erschien und trotz des Verbreitungsverbots unter dem Sozialistengesetz acht Auflagen erlebte. Im Jahre 1910 erschien die 50. und 51. Auflage." (August Bebel: Aus meinem Leben, 2. Teil, 29. Kapitel)




Wenn Schumann in Düsseldorf mit Chor und Orchester probte, saß Clara mit Partitur in der ersten Reihe, um den Musikern Einsatzzeichen zu geben, "wenn ihr / Mann vergaß, weiterzudirigieren" (Deutsche Schwestern, S.180/181) (Härtling deutet in "Schumanns Schatten" an, Schumann habe wegen seiner Erkrankung die Tempi nicht immer halten können, auch hätten die Musiker seine Anweisungen aus mangelndem Respekt des öfteren nicht befolgt. Dass Clara gelegentlich das Orchester aus der 1. Reihe dirigiert hat, scheint belegt zu sein.)

Ökologische Verbesserung der Seseke

"Große Steine, müde Beine, saure Weine, Aussicht keine. Heinrich Heine", schrieb Heine 1824 ins Gipfelbuch des Brocken. Goethe war schon vorher da.

"In Pretzien beehrte 2006 der Bürgermeister (ehedem PDS) eine Sonnenwend-Feuerfeier, bei der auch Das Tagebuch der Anne Frank als verbrennungswürdig in die Flammen flog." (ZEIT online)
Neues aus der Anstalt (22.2.11)
Pelzig: Schlampig zitiert nennen Sie das? Dann wäre Ladendiebstahl wohl auch nur "schlampig eingekauft".
Verdächtigen Sie nicht schon wieder den Minister! Sagen Sie besser: "Der Schreiber der Dissertation".

Glück im Unglück, Unglück im Glück

"Alle Portugiesen sind eigentlich Juden", sagt ein Adeliger am dänischen Hof in Fontane: "Unwiederbringlich"
Zum Antisemitismus in Fontanes Werken:
Delf von Wolzogen, Hanna; Nürnberger, Helmuth (Hrsg.): Theodor Fontane, Am Ende des Jahrhunderts. Der Preusse, die Juden, das Nationale. Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann 2000. ISBN 3-8260-1795-1; 318 S.; € 44,00.
Ehlich, Konrad (Hrsg.): Fontane und die Fremde. Fontane und Europa. Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann 2002. ISBN 3-8260-1830-3; 320 S.; € 44,00.

Sammelrezension der beiden Werke

Meyer Kayserling: Geschichte der Juden in Spanien und Portugal: Die Juden in Navara ..., Band 1
Die Juden wurden aus Spanien 1492, aus Portugal 1497 vertrieben.  

Fußballsprache:
Er muss unter die Latte kriechen, um den Ball herauszukratzen.

Karl May: Von Bagdad nach Stambul
"Palme der Bruderliebe" S.472
"Allah ist überall ... niemals habe ich gefürchtet, allein zu sein, denn ich wußte, daß Gottes Hand mich hielt." S.473

Softwareentwicklung