17.11.12

LED-Lampen sind auch nicht ungefährlich

A study published in late 2010 in the journal Environmental Science and Technology found that LEDs contain lead, arsenic and a dozen other potentially dangerous substances.
So berichtete Scientific American am 15.9.2012

Der Wikipediaartikel zu Leuchtdiode vom 8.11.12 klingt weniger dramatisch:
Defekte oder ausgediente LED-Leuchtmittel müssen in Deutschland aufgrund des ElektroG im Elektronikschrott entsorgt werden. Das Galliumarsenid des eigentlichen LED-Kristalls ist giftig und umweltgefährlich, außerdem enthält das eingebaute Vorschaltgerät des Leuchtmittels weitere elektronische Bauteile. Die Schadstoffmenge in den Leuchtmitteln ist – wie bei den Kompaktleuchtstofflampen auch – aber im Vergleich zur Schadstoffbelastung durch die Produktion gering. Das prinzipiell mögliche Recycling von Galliumarsenid aus LEDs (Urban Mining) ist zur Zeit (2012) noch nicht rentabel. Galliumarsenid wird außerdem nur für LEDs mit Wellenlängen >570nm eingesetzt. Weiße LEDs enthalten kein giftiges Galliumarsenid.
Wer sich ein eigenes Bild machen will, sollte die Studie von 2010 lesen. Vermutlich gibt es auch schon Gegengutachten. LED-Autoscheinwerfer, die besonders bruchgefährdet sind, stellen wohl schon ein erhöhtes Risiko dar. Ich bin gespannt auf weitere Berichterstattung.

Morgenweb 17.11.12 (sehr besorgt - "Atemmaske" bei Entsorgung)
Ökotest 28.10.11
Umweltinstitut München (ohne Datumsangabe) klingt noch ganz unbesorgt, verweist aber auch auf die Notwendigkeit, die Lampen auf dem Wertstoffhof zu entsorgen.


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