14.8.07
9.8.07
Urlaub vom Koffer
Eine Flugreise vermittelt manchmal doch ungeahnte Freuden.
Bei einem Flug nach Edinburgh hatten wir eine Zwischenlandung in London-Heathrow. Wegen eines Gewitters - zum Glück kam es in London noch nicht zur Flutkatastrophe - fiel unser Weiterflug fort, auch viele andere waren gestrichen. Die Maschinen, die flogen, hatten gewaltige Verspätung. Nach acht Stunden ging es weiter und das Gepäck war nicht mitgekommen.
Hatten wir gehofft, es am nächsten Tag wiederzusehen, so hatten wir uns getäuscht. Doch nach vier Tagen erschien schon einmal die erste Rate. Waren wir zuvor völlig auf die Aushilfe unserer Gastgeberin und Ersatzeinkäufe angewiesen, so breitete sich jetzt ein - recht bescheidener - Luxus aus. Etwa ein Drittel des Reisebedarf hatte uns erreicht.
Da der Koffer uns wie ein Blitz aus blauem Himmel erreicht hatte und schon bald die Nachricht eintraf, der zweite Koffer sei gefunden, freilich keine Nachricht, wer ihn wann bringen werde, hütete von jetzt ab stets einer das Haus in der Hoffnung auf einen Glückstreffer in der Kofferlotterie.
Als wir über eine Woche wieder zu Hause waren, kam ein Anruf: Welch ein Fortschritt, der Koffer kündigte sich an! Zwei Stunden darauf stand eine junge Frau bei uns vor der Tür, wies eine wurstartiges Gebilde, das auch eine Reisetasche vorstellen konnte und erklärte, das sei unser Koffer. Und in der Tat war dies Gebilde auch durch Namen und Wohnort als unseres identifiziert.
Da die die Fluggesellschaft derartig hilflos im Gepäcknebel navigierte, glaubte ich zwar, dass der Koffer schon einmal geortet worden war, vermutete ihn aber längst im Bermudadreieck verschwunden.
Zwei Stunden später war er da. Übrigens mit einem Anhänger in gleichem Design wie der von der Reisetaschenwurst, mit den gleichen Angaben, die ihn als unsrigen identifizierten.
Offene Frage: Besucht die Reisetasche noch alle anderen Passagiere, deren Koffer noch nicht aufzutreiben war? Ist sie vielleicht extra dafür gepackt worden?
Bei einem Flug nach Edinburgh hatten wir eine Zwischenlandung in London-Heathrow. Wegen eines Gewitters - zum Glück kam es in London noch nicht zur Flutkatastrophe - fiel unser Weiterflug fort, auch viele andere waren gestrichen. Die Maschinen, die flogen, hatten gewaltige Verspätung. Nach acht Stunden ging es weiter und das Gepäck war nicht mitgekommen.
Hatten wir gehofft, es am nächsten Tag wiederzusehen, so hatten wir uns getäuscht. Doch nach vier Tagen erschien schon einmal die erste Rate. Waren wir zuvor völlig auf die Aushilfe unserer Gastgeberin und Ersatzeinkäufe angewiesen, so breitete sich jetzt ein - recht bescheidener - Luxus aus. Etwa ein Drittel des Reisebedarf hatte uns erreicht.
Da der Koffer uns wie ein Blitz aus blauem Himmel erreicht hatte und schon bald die Nachricht eintraf, der zweite Koffer sei gefunden, freilich keine Nachricht, wer ihn wann bringen werde, hütete von jetzt ab stets einer das Haus in der Hoffnung auf einen Glückstreffer in der Kofferlotterie.
Als wir über eine Woche wieder zu Hause waren, kam ein Anruf: Welch ein Fortschritt, der Koffer kündigte sich an! Zwei Stunden darauf stand eine junge Frau bei uns vor der Tür, wies eine wurstartiges Gebilde, das auch eine Reisetasche vorstellen konnte und erklärte, das sei unser Koffer. Und in der Tat war dies Gebilde auch durch Namen und Wohnort als unseres identifiziert.
Da die die Fluggesellschaft derartig hilflos im Gepäcknebel navigierte, glaubte ich zwar, dass der Koffer schon einmal geortet worden war, vermutete ihn aber längst im Bermudadreieck verschwunden.
Zwei Stunden später war er da. Übrigens mit einem Anhänger in gleichem Design wie der von der Reisetaschenwurst, mit den gleichen Angaben, die ihn als unsrigen identifizierten.
Offene Frage: Besucht die Reisetasche noch alle anderen Passagiere, deren Koffer noch nicht aufzutreiben war? Ist sie vielleicht extra dafür gepackt worden?
4.8.07
18.7.07
Ist Gott mächtig oder lieb?
Auf diese Alternative will sich Jörns nicht einlassen. Vielmehr sieht er in der neusten Ausgabe von Publikforum Gottes Macht gerade in der Liebe begründet.
13.7.07
Unberechtigte Vorwürfe an Karin Wolff
Man braucht kein Anhänger von Karin Wolffs Schulpolitik zu sein, um befremdet darauf zu reagieren, wie ihre Äußerungen zur Behandlung fachübergreifender Fragestellungen in Biologie- und Religionsunterricht benutzt werden, um ihr zu unterstellen, sie rede Kreationisten das Wort.
Immerhin hat kein Geringerer als Karl Popper von dem Komplementaritätsmodell von Theologie und Naturwissenschaften gesprochen. So wie er auch darauf verwiesen hat, dass wissenschaftliche Ergebnisse nach dem Falsifizierungsprinzip immer nur vorläufige sind. Zudem sind weder Urknalltheorie noch die Evolutionstheorie Darwins falsifizierbar. Deshalb bleibt beiden - bei aller Überzeugungskraft der für sie sprechenden Argumente - ein Gutteil Spekulation Voraussetzung für die Bereitschaft, sie für das einzig angemessene Erklärungsmodell zu halten.
Immerhin hat kein Geringerer als Karl Popper von dem Komplementaritätsmodell von Theologie und Naturwissenschaften gesprochen. So wie er auch darauf verwiesen hat, dass wissenschaftliche Ergebnisse nach dem Falsifizierungsprinzip immer nur vorläufige sind. Zudem sind weder Urknalltheorie noch die Evolutionstheorie Darwins falsifizierbar. Deshalb bleibt beiden - bei aller Überzeugungskraft der für sie sprechenden Argumente - ein Gutteil Spekulation Voraussetzung für die Bereitschaft, sie für das einzig angemessene Erklärungsmodell zu halten.
8.7.07
Weltwunder
Von den Weltwundern der Antike sind nur noch die Pyramiden von Gizeh erhalten. In einer Internetabstimmung, die auf der Privatinitiative eines Millionärs zurückging, sind jetzt die Chinesische Mauer, Petra in Jordanien, die Christus-Statue in Rio, die Inkastadt Machu Picchu, die Ruinenstätte Chichen Itza auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, das Kolosseum in Rom und den Taj-Mahal-Tempel in Indien als neue Weltwunder gewählt worden.
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