Die unschooling-Bewegung vermisst in der Schule die Möglichkeit des Schülers, seinen eigenen Lernprozess zu bestimmen. Dass das für Schule nur noch bedingt charakteristisch ist, wird recht informativ im Blog von Herrn Larbig dargestellt. Insbesondere weist er auf das Futurelab und seine neuste Studie zu Curriculum and teaching innnovation hin, die eine Konzeption vertritt, wonach der Schüler und seine Bedüfnisse Zentrum jedes Lernarrangements sein sollen.
Damit verändert sich auch die Sicht auf die Lernmöglichkeiten, die Web 2.0 bietet. Dann ist es nämlich "nicht nötig, dass der gesamte Unterricht auf digitale Medien ausgerichtet ist" (Zitat: Torsten Larbig), wie es im medienpädagogischen Manifest gefordert wird. Vielmehr muss es dem Schüler ermöglicht werden, auch die Chancen von Web 2.0 zu nutzen.
23.4.09
Wikipedia, Wikisource, Google
Am Tag des Buches sollte man es aussprechen: Der Tag, an dem sich der Autor von seinem Mäzen befreien konnte, weil er mit seinem Schreiben Geld verdienen konnte, war ein guter Tag. (Als Fontanefan denke ich nicht nur an Schiller, der seinem Fürsten in die Freiheit entkam, sondern auch an Fontane, der die Sekretärsstelle aufgeben und sich ganz aufs Romaneschreiben konzentrieren konnte.)
Der Tag, an dem die letzte Schule sich ihren Sponsor suchen muss, weil der Staat Bildung total privatisiert hat, hat mehr als Orwellsche Ausmaße.
Gegenwärtig ist noch ein anderer Vorgang aktueller: die Vergesellschaftung von Wissen. Wikipedia hat - in Nachahmung der Open-Source-Projekte bei der Computersoftware - als erste Institution in großem Umfang mit der Produktion freien Wissens begonnen. Wikisource wurde als Folge"produkt" entwickelt, eine Institution, die Texte über Internet frei zugänglich macht.
Scheinbar auf derselben Linie liegt Google mit seinem Projekt, sämtliche Bücher zu digitalisieren und über das Netz - voläufig in Auszügen - zur Verfügung zu stellen.
Für mich ist es ein ungeheurer Unterschied. Bei Wikipedia entscheiden sich Autoren freiwillig dafür, kostenlos vorhandenes Wissen konzentriert und gut geordnet im Netz zu präsentieren. Wikisource stellt - wegen Auslaufen des Copyrights - gemeinfrei gewordene Werke in seriösen Ausgaben Benutzern im Internet zur Verfügung. Google droht an, alle Autoren gegen eine Entschädigung von 60 Euro pro Werk zu enteignen. (Die angekündigten Tantiemen aus Werbung ließen sich seitens eines Monopolisten auf beliebig niedrige Prozentsätze drücken.)
Wenn wir wieder in die Zeit des Mäzenatentums zurückkehren, wo Ackermann und Zumwinkel entscheiden, ob Günter Grass und Hans Magnus Enzensberger das sorgenfreie Überleben gesichert werden soll oder nicht, so wie Maecenas und Augustus es sich mit Horaz überlegt haben, so sehe ich persönlich nicht ein goldenes Zeitalter der Literatur voraus.
Doch das wäre zu diskutieren. Als Anregungen dazu empfehle ich aus der ZEIT vom 23.4.09 Susanne Gaschkes Beitrag zu "Diebstahl geistigen Eigentums im Internet" auf Seite 1 wie den Heidelberger Appell, der in dieselbe Richtung zielt, und andererseits Jürgen Neffes fast schmerzfreien Abschied vom Gutenbergzeitalter auf Seite 51 sowie den Blogbritrag des Wikipedianers Thomas Schindler, der Googles Vorstoß positiv f´gegenüber steht.
Der Tag, an dem die letzte Schule sich ihren Sponsor suchen muss, weil der Staat Bildung total privatisiert hat, hat mehr als Orwellsche Ausmaße.
Gegenwärtig ist noch ein anderer Vorgang aktueller: die Vergesellschaftung von Wissen. Wikipedia hat - in Nachahmung der Open-Source-Projekte bei der Computersoftware - als erste Institution in großem Umfang mit der Produktion freien Wissens begonnen. Wikisource wurde als Folge"produkt" entwickelt, eine Institution, die Texte über Internet frei zugänglich macht.
Scheinbar auf derselben Linie liegt Google mit seinem Projekt, sämtliche Bücher zu digitalisieren und über das Netz - voläufig in Auszügen - zur Verfügung zu stellen.
Für mich ist es ein ungeheurer Unterschied. Bei Wikipedia entscheiden sich Autoren freiwillig dafür, kostenlos vorhandenes Wissen konzentriert und gut geordnet im Netz zu präsentieren. Wikisource stellt - wegen Auslaufen des Copyrights - gemeinfrei gewordene Werke in seriösen Ausgaben Benutzern im Internet zur Verfügung. Google droht an, alle Autoren gegen eine Entschädigung von 60 Euro pro Werk zu enteignen. (Die angekündigten Tantiemen aus Werbung ließen sich seitens eines Monopolisten auf beliebig niedrige Prozentsätze drücken.)
Wenn wir wieder in die Zeit des Mäzenatentums zurückkehren, wo Ackermann und Zumwinkel entscheiden, ob Günter Grass und Hans Magnus Enzensberger das sorgenfreie Überleben gesichert werden soll oder nicht, so wie Maecenas und Augustus es sich mit Horaz überlegt haben, so sehe ich persönlich nicht ein goldenes Zeitalter der Literatur voraus.
Doch das wäre zu diskutieren. Als Anregungen dazu empfehle ich aus der ZEIT vom 23.4.09 Susanne Gaschkes Beitrag zu "Diebstahl geistigen Eigentums im Internet" auf Seite 1 wie den Heidelberger Appell, der in dieselbe Richtung zielt, und andererseits Jürgen Neffes fast schmerzfreien Abschied vom Gutenbergzeitalter auf Seite 51 sowie den Blogbritrag des Wikipedianers Thomas Schindler, der Googles Vorstoß positiv f´gegenüber steht.
Labels:
Copyright,
Google,
Open Source,
Tag des Buches,
Urheberrecht,
Wikipedia,
Wikisource
21.4.09
Notengebung
Inzwischen glaube ich, dass die Schule tatsächlich eine einzigartige Kommunikationssituation erzeugt, mit der einfach nicht jeder klarkommt, die aber nur begrenzte Schlüsse auf das Verhalten in späteren Berufssituationen zulässt. Deshalb finde ich es hervorragend, wenn Schüler primär nach Äußerungsformen beurteilt werden, mit denen sie sich wohl fühlen. Sie durch Abwertung in Bereichen, die sie nicht mögen, auf das “wahre Leben” vorzubereiten, zeugt vielleicht von einer Überschätzung des Modellcharakters der schulischen Situation.So Johannes Wiele in einer Diskussion über mündliche Noten und introvertierte Schüler bei Jochen Englisch.
Ich sehe es ähnlich wie Johannes Wiele und habe seit einiger Zeit stets zwischen Klassenarbeitsnoten und Noten für alles andere unterschieden. Wer nichts sagt, kann nach den schriftlichen Leistungen außerhalb der Klassenarbeiten beurteilt werden, wer viel und Gutes im laufenden Unterricht leistet, dessen Hausaufgaben braucht man nicht zu korrigieren, um zu einer begründeten Note zu kommen.
Labels:
introvertierte Schüler,
mündliche Noten,
Notengebung
Mein medienpädagogisches Konzept
Bereiche, die m.E. in den bestehenden Lehrplänen angemessen repräsentiert sind, übergehe ich weitgehend, und Schreib- und Leseaufwand nicht unnötig zu erhöhen.
Lehrer sollten recherchieren (d.h. auch im Internet) und korrekt zitieren können sowie eine Textverarbeitung beherrschen. Mathematiklehrer sollten Tabellenkalkulation, ein Datenbankprogramm und eine Software für mathematisches Zeichnen beherrschen.
Allen Lehrern sollte bekannt sein, dass unbezahlt erarbeitete open source Software und Lexika eine hohe Qualität erreichen können, dass aber bei Lexika zwei prinzipielle Schwächen bestehen: Exoten- und Überblicksartikel können von minderer Qualität sein. Exotenartikel, weil sie seltener von Benutzern kontrolliert werden und Überblicksartikel, weil sie einen besonderen Aufwand an Strukturierung erfordern.
Schüler sollten im wesentlichen in folgender Reihenfolge in Medien eingeführt werden: Lesen, Schreiben, Fernsehverarbeitung, Informationsvermittlung, Recherche, Datenschutz (besonders Gefahren von Cybermobbing und Verhaltensüberwachung), Textverarbeitung und mathematisches Zeichnen, Wissenskonstruktion.
An jeder Schule sollten Arbeitsgemeinschaften für Videoerstellung und Textproduktion, insbesondere Blogging und Arbeit mit Wikis angeboten werden.
Entgegen einer Tendenz in Lehrplänen und Praxis sollte Informationsübermittlung sich nicht auf die technische Beherrschung einer marktgängigen Präsentationssoftware beschränken, sondern als Erzählen, Berichten, Erklären und die Organisation des gemeinsamen Erarbeitens von Kenntnissen und Fertigkeiten verstanden werden.
Im Laufe des Curriculums sollte Informationsvermittlung zugunsten von Wissenskonstruktion zurücktreten.
Weil ich sicher bin, Wesentliches übergangen und manches zu einseitig dargestellt zu haben, habe ich dieses Konzept auch auf eine Benutzerunterseite im ZUM-Wiki gestellt, damit die Diskussion nicht nur hier, sondern auch dort auf der Diskussionsseite geführt werden kann und kleinere Änderungen sofort vorgenommen werden können. Bei wesentlichen Abweichungen von meinem Konzept bitte ich, ein eigenes Konzept zu formulieren und es im Artikel Medienpädagogik zu verlinken.
Bei Dotcom finde ich eine Reihe von Beiträgen zum Thema, die ich hiermit verlinken will. Ich befürchte, dass manche glauben, das was im Bereich digitaler Medien gebenwärtig wegen ständiger neuer Handwerkszeuge, Verzeihung: Tools, sinnvoll ist, nämlich die ständige Suchbewegung nach Orientierung in einem sich verändernden Raum, wäre auch die beste Vorbereitung für Kinder, die die Basis, Verzeihung Schlüsselqualifikationen, für Urteils- und Handlungsfähigkeit in der mittleren Zukunft erwerben wollen.
Aber darüber sollte man diskutieren.
Nachtrag: Jedenfalls in Großbritannien werden Kenntnisse des Web 2.0 offenbar als wichtiger angesehen, als sie in meinem Konzept rangieren, oder gilt das nur für eine Gruppe von Kommunikationsspezialisten, die man als einer vertieften naturwissenschaftlichen Ausbildung nicht gewachsen ansieht?
Lehrer sollten recherchieren (d.h. auch im Internet) und korrekt zitieren können sowie eine Textverarbeitung beherrschen. Mathematiklehrer sollten Tabellenkalkulation, ein Datenbankprogramm und eine Software für mathematisches Zeichnen beherrschen.
Allen Lehrern sollte bekannt sein, dass unbezahlt erarbeitete open source Software und Lexika eine hohe Qualität erreichen können, dass aber bei Lexika zwei prinzipielle Schwächen bestehen: Exoten- und Überblicksartikel können von minderer Qualität sein. Exotenartikel, weil sie seltener von Benutzern kontrolliert werden und Überblicksartikel, weil sie einen besonderen Aufwand an Strukturierung erfordern.
Schüler sollten im wesentlichen in folgender Reihenfolge in Medien eingeführt werden: Lesen, Schreiben, Fernsehverarbeitung, Informationsvermittlung, Recherche, Datenschutz (besonders Gefahren von Cybermobbing und Verhaltensüberwachung), Textverarbeitung und mathematisches Zeichnen, Wissenskonstruktion.
An jeder Schule sollten Arbeitsgemeinschaften für Videoerstellung und Textproduktion, insbesondere Blogging und Arbeit mit Wikis angeboten werden.
Entgegen einer Tendenz in Lehrplänen und Praxis sollte Informationsübermittlung sich nicht auf die technische Beherrschung einer marktgängigen Präsentationssoftware beschränken, sondern als Erzählen, Berichten, Erklären und die Organisation des gemeinsamen Erarbeitens von Kenntnissen und Fertigkeiten verstanden werden.
Im Laufe des Curriculums sollte Informationsvermittlung zugunsten von Wissenskonstruktion zurücktreten.
Weil ich sicher bin, Wesentliches übergangen und manches zu einseitig dargestellt zu haben, habe ich dieses Konzept auch auf eine Benutzerunterseite im ZUM-Wiki gestellt, damit die Diskussion nicht nur hier, sondern auch dort auf der Diskussionsseite geführt werden kann und kleinere Änderungen sofort vorgenommen werden können. Bei wesentlichen Abweichungen von meinem Konzept bitte ich, ein eigenes Konzept zu formulieren und es im Artikel Medienpädagogik zu verlinken.
Bei Dotcom finde ich eine Reihe von Beiträgen zum Thema, die ich hiermit verlinken will. Ich befürchte, dass manche glauben, das was im Bereich digitaler Medien gebenwärtig wegen ständiger neuer Handwerkszeuge, Verzeihung: Tools, sinnvoll ist, nämlich die ständige Suchbewegung nach Orientierung in einem sich verändernden Raum, wäre auch die beste Vorbereitung für Kinder, die die Basis, Verzeihung Schlüsselqualifikationen, für Urteils- und Handlungsfähigkeit in der mittleren Zukunft erwerben wollen.
Aber darüber sollte man diskutieren.
Nachtrag: Jedenfalls in Großbritannien werden Kenntnisse des Web 2.0 offenbar als wichtiger angesehen, als sie in meinem Konzept rangieren, oder gilt das nur für eine Gruppe von Kommunikationsspezialisten, die man als einer vertieften naturwissenschaftlichen Ausbildung nicht gewachsen ansieht?
20.4.09
Educamp 09 - einige Links zu Berichten
Die öffentliche Hauptseite des Educamps findet man hier.
Inzwischen sind im dortigen Wiki auch einige Links zu Berichten über educamp09 eingestellt.
Für den direkten Zugriff führe ich aber ein paar Links gleich hier an:
Für den Deutschlandfunk hat Ulrike Greim berichtet.
Christian Spannagel hat seine Kurzmitschrift in Wikiversity ins Netz gestellt.
Jean-Pol Martin berichtet betont subjektiv und anregend auf seinem Blog. Dort wird man zu gegebener Zeit auch den Link zu dem Videobericht von Lutz Berger finden.
Bildung im Dialog hat bereits eine Reihe von Interviews vom educamp09 zusammengestellt. (Graham Attwell, Christian Spannagel, Melanie Gottschalk, Tina und Tobi)
Inzwischen sind im dortigen Wiki auch einige Links zu Berichten über educamp09 eingestellt.
Für den direkten Zugriff führe ich aber ein paar Links gleich hier an:
Für den Deutschlandfunk hat Ulrike Greim berichtet.
Christian Spannagel hat seine Kurzmitschrift in Wikiversity ins Netz gestellt.
Jean-Pol Martin berichtet betont subjektiv und anregend auf seinem Blog. Dort wird man zu gegebener Zeit auch den Link zu dem Videobericht von Lutz Berger finden.
Bildung im Dialog hat bereits eine Reihe von Interviews vom educamp09 zusammengestellt. (Graham Attwell, Christian Spannagel, Melanie Gottschalk, Tina und Tobi)
Educamp09 - René Scheppler
Die Grundidee, die dahinter steckt, ist eigentlich die des Web 2.0, dass Schüler anfangen, selber Materialien zu erstellen, dass Schüler selber Inhalte konstruieren, und nicht einfach nur konsumieren aus Schulbüchern. Sondern wir versuchen beispielsweise, zu einem kleinen Bereich der Geschichte ein eigenes Schulbuch zu schreiben.So René Scheppler über seine Unterrichtsarbeit im Netz. Er arbeitet mit einer 8. Klasse in moodle. Deshalb kann man dabei - leider! - nicht zusehen.
Aus der Zeit, als ich Ähnliches im ZUM-Wiki - öffentlich - versucht habe - ist nur noch wenig zu sehen. Wenn man alles stehen lässt, ist tatsächlich die Ausgangsvoraussetzung in den Folgeklassen so verändert, dass man einen ganz neuen Ansatz wählen muss. (Das gestehe ich Ralf Hilgenstock gern zu.)
Aber die Homepage der Klasse ist noch übrig. Wer sich den Spaß machen will, kann mal mit dem entsprechenden Abschnitt aus dem Artikel Menschheitsgeschichte aus der Wikipedia vergleichen und für sich entscheiden, was ihm besser gefällt.
Als Schulbuch im Internet ist allemal das "Geschichtszentrum" beiden vorzuziehen. Aber wenn erst einmal mehrere Jahrgänge versucht haben, etwas Eigenes zu erstellen, ist das vielleicht für Schüler besser geeignet als alles, was bisher im Netz dazu angeboten wird. Da heißt es nur dranbleiben.
Wenn das Lehrbuch auch noch nicht perfekt wird, so doch etwas Lernen durch Lehren stattgefunden, jedenfalls, wenn der Lehrer genügend darauf achtet, dass nicht für ihn, sondern für die Mitschüler geschrieben wird. (Da lässt die Homepage meiner damaligen Klasse noch sehr zu wünschen übrig.)
Wenn jemand in diesem Eintrag Schleichwerbung für das ZUM-Wiki entdeckt hat, bin ich ertappt. Was dort zu Geschichte steht, ist aber durchaus noch ausbaufähig. Jeder Helfer ist willkommen.
Labels:
educamp09,
Geschichte,
Klasse 8,
René Scheppler,
ZUM-Wiki
Manuskripte von Madame Bovary und einem Bericht vom Russlandfeldzug
Das Manuskript von Madame Bovary ist jetzt bei der Universität Rouen per Internet einsehbar, hier S.31.
Digitalisierungen dieser Art gibt es jetzt in großem Umfang.
Weil sie copyleft-Texte liefert, liebe ich da "meine" Wikisource.
Wiki=schnell ist da allerdings missverständlich. An diesem Russlandtext habe ich jahrelang entziffert. Seit Wikisource - genau genommen die freiwilligen Mitarbeiter - dann am 29.7.2008 übernommen haben, ging es zwar wesentlich schneller. Doch dauerte es immerhin noch einige Monate, bis der vollständige Text transkribiert (entziffern ist nur der etwas laienhafte Ausdruck, der nur das Lesen beschreibt) und korrekturgelesen war. Was bei der zwar sehr sauberen, aber doch etwas ungewohnten Schrift sowie angesichts der noch nicht vorhandenen Rechtschreibung gar nicht so leicht war. Noch aber fehlt bei manchen Seiten die abschließende Zweitkorrektur. (Dier hier gelb bezeichneten Seiten sind bisher nur einmal Korrektur gelesen.)
Gegenwärtig geht es aber nur noch sehr langsam voran, weil Transkription, Erstkorrektur und Zweitkorrektur jeweils von einer anderen Person geleistet werden müssen. Und gegenwärtig sind nur noch drei Personen bei dem Projekt aktiv, was komplizierte Absprachen erfordert.
Wer also mitwirken will, ist eingeladen, sich anhand des entzifferten Textes einzulesen und sich an die Zweitkorrektur zu wagen. Benutzer 9xl, Benutzer:Cethegus und Benutzer:Paulis leisten gewiss gern Hilfestellung.
Digitalisierungen dieser Art gibt es jetzt in großem Umfang.
Weil sie copyleft-Texte liefert, liebe ich da "meine" Wikisource.
Wiki=schnell ist da allerdings missverständlich. An diesem Russlandtext habe ich jahrelang entziffert. Seit Wikisource - genau genommen die freiwilligen Mitarbeiter - dann am 29.7.2008 übernommen haben, ging es zwar wesentlich schneller. Doch dauerte es immerhin noch einige Monate, bis der vollständige Text transkribiert (entziffern ist nur der etwas laienhafte Ausdruck, der nur das Lesen beschreibt) und korrekturgelesen war. Was bei der zwar sehr sauberen, aber doch etwas ungewohnten Schrift sowie angesichts der noch nicht vorhandenen Rechtschreibung gar nicht so leicht war. Noch aber fehlt bei manchen Seiten die abschließende Zweitkorrektur. (Dier hier gelb bezeichneten Seiten sind bisher nur einmal Korrektur gelesen.)
Gegenwärtig geht es aber nur noch sehr langsam voran, weil Transkription, Erstkorrektur und Zweitkorrektur jeweils von einer anderen Person geleistet werden müssen. Und gegenwärtig sind nur noch drei Personen bei dem Projekt aktiv, was komplizierte Absprachen erfordert.
Wer also mitwirken will, ist eingeladen, sich anhand des entzifferten Textes einzulesen und sich an die Zweitkorrektur zu wagen. Benutzer 9xl, Benutzer:Cethegus und Benutzer:Paulis leisten gewiss gern Hilfestellung.
Labels:
Entzifferung,
Korrektur,
Madame Bovary,
Manuskript,
Russlandfeldzug,
Transkription
Abonnieren
Posts (Atom)