17.2.16

Rücksichtnahme oder gar Manipulation? Wie man Klausurergebnisse beeinflussen kann

"Jede Stunde, die eine Klausur später als zehn Uhr stattfindet, sorgt demnach für ein schlechteres Ergebnis. Die beste Prüfungszeit sei zwischen neun und zehn Uhr morgens. Besonders stark mache sich die Uhrzeit bei Schülern bemerkbar, die insgesamt schlechtere Noten haben als der Durchschnitt.
Einen größeren Einfluss als der Zeitpunkt der Prüfung hat laut der Untersuchung allerdings etwas anderes: Entscheidend ist, ob die Schüler nach jeder Stunde eine Pause und vor der Klausur eine längere Pause von 20 bis 30 Minuten hatten. Wenn dies der Fall war, verbesserten sich die Testergebnisse sogar über den Tag hinweg." (Je länger die Pausen, desto besser die Noten, Spiegel online 16.2.16)

Schreibt eure Klausuren lieber vormittags, dann seid ihr besser Wired 16.2.16:
"Forscher haben die standardisierten Tests aller dänischen Schüler zwischen 8 und 15 Jahren ausgewertet, die zwischen 2009 und 2013 die Schule besuchten. Dabei zeigte sich: Morgens schnitten die Kinder und Jugendlichen viel besser ab als gegen Ende des Schultages. Mit jeder Stunde, die verging, verschlechterten sich die Testergebnisse um durchschnittlich 0,9 Prozent. Schlechte Schüler waren davon stärker betroffen als gute." 

Selbst wenn die Uhrzeiten wie bei Landeszentralabitur festgelegt sind und vor der Klausur kein Unterricht ist, hat es natürlich einen Einfluss, ob man zwei Klausuren an aufeinander folgenden Tagen oder mit einem Tag Unterbrechung schreibt. Je nach Begleitfach tritt man also mit unterschiedlichen Voraussetzungen zur Klausur an. 

Klausuren und Klausurvorbereitung aus der Sicht des Einzelnen

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