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10.3.14

Als Lehrer bloggen? (24. #EDCHATDE am 11.3.14)

Der Educhat zum Thema "Als Lehrer bloggen?" wird passenderweise durch Herrn Larbigs provokativen Beitrag  “Lehrerblogs sind tot” vorbereitet.

Da ich zu dem Chat erfahrungsgemäß, wenn überhaupt, allenfalls zu spät komme*, versuche ich mich mal an ein paar Tweets:

#EDCHATDE Meine Frage war nie: soll ich, sondern nur: was blogge ich als Lehrer?

#EDCHATDE Nur ein kleiner Teil meiner Notizen ist speziell für Lehrer interessant, deshalb blogge ich viel anderswo.

#EDCHATDE Übers Bloggen habe ich viele Lehrer kennengelernt, mit denen ich jetzt kommuniziere, d.h. vernetzt bin.

#EDCHATDE In Blogs erfährt man viel über Unterricht und pädagogische Arbeit.

#EDCHATDE Blogs sind nicht mehr die Speerspitze der Vernetzung; aber erlauben es vielen, über den Tellerrand zu schauen.

#EDCHATDE Tagebücher sind seit über 1000 J. interessant. Einige Blogs sollten auch nach dem Internet überliefert werden, auch Lehrerblogs.

*Die Vermutung, ich könnte zu gewissen Zeiten körperliche Ertüchtigung den Internetaktivitäten vorziehen, ist zwar gewagt, aber nicht völlig von der Hand zu weisen.

Fremdzitat:
"So. Nun wird die Medienberatung ausgeweitet...
Nach etwa 2 Jahren und 500 tweets ist der Wunsch aufgekommen doch mal mehr Platz zu haben, als nur 140 Zeichen.
Deshalb ergänzt nun dieser kleine Blog meinen Twitter-Account."
(medienberater bloggt Dez. 2011)

vergleiche auch:
http://halbtagsblog.de/2014/03/10/lehrerblogs-sind-tot-nein-doch-nein-ein-diskussionsbeitrag/
http://lehrportfolio.tu-braunschweig.de/blog/archives/686#more-686

14.2.10

Soziale Netzwerke im Internet

Ich möchte hier ein paar Thesen von Herrn Larbig zitieren, die er in seinem Blogartikel Vernetzen - eine Kunst für sich aufstellt:

1. Soziale Netzwerke sind zielgerichtet und themenorientiert oder es entsteht kein Netzwerk, sondern ein Gewirr von lauter offenen Enden, ein unheimlich lautes Geschnattere, ohne Konzentration auf Inhalte.

2. Netzwerke müssen offensiv gepflegt werden. Einerseits müssen aktiv Kontakte aufgebaut werden, die in meinen Augen zumindest immer auch theoretisch zu persönlichen Begegnungen führen können und potentiell einander etwas zu sagen haben. [...] Andererseits gilt es,  das eigene Netzwerk nicht mit heißer Luft (Spam-Followern) aufzublasen. [Hier wird das Netzwerk offenbar über Twitter gepflegt.]

3. Die effektive Arbeit in Netzwerken bedarf der Filterstrategien, um in der Fülle der Informationen den Überblick nicht zu verlieren und darüber hinaus die Zeit für echte Rezeption zu haben. Es ist wie bei Büchern: Um etwas zu lernen, reicht es nicht, Zugriff auf sie zu haben, sondern es muss auch die Zeit aufgebracht werden, die das Gehirn zum Verstehen und zur Integration oder auch Veränderung bestehender Denkstrukturen braucht.

Herrn Larbigs Zusammenfassung:
Was für ein Aufwand! Ich wäre schon längst ausgestiegen, wenn das Ergebnis nicht so enorm bereichernd wäre, auf allen Ebenen: Auf der fachlichen Ebene ist das vernetzte Arbeiten eine kontinuierliche Fortbildung; auf persönlicher Ebene habe ich interessante Menschen kennen gelernt – und ganz nebenbei habe ich gelernt, wie soziale Netzwerke etwas anderes als „Klowände des Internets“ sein können.

Diese Thesen zitiere ich, damit man sich bei Interesse den Blogbeitrag selbst ansehen kann. Denn wie immer belässt Herr Larbig es nicht nur bei Thesen, sondern er steuert noch ausführliche Kommentare bei.

Ich kann Herrn Larbigs Thesen wie seinem Kommentar fast durchweg zustimmen. Ich darf aber für so genannte digital natives aus eigener Erfahrung hervorheben: So anregend digitale Kontakte sind, sie können auch eine gewisse Oberflächlichkeit bewirken:
Zum einen, weil man im Internet selten ein Statement von mehr als 30 Seiten sorgfältig in sich aufnimmt (und wie vieles, das mich nachhaltig geprägt hat, war weit ausführlicher).
Zum anderen: Man wird von digitalen Kontakten meist nicht gefordert, wenn es ihnen schlecht geht. Zu einem menschlichen Kontakt gehört aber auch, dass man Schwierigkeiten, mit denen der Kontaktpartner zu tun hat, nicht einfach übersieht.

Dabei will ich nicht etwa behaupten, dass ich den Menschen, denen ich persönlich begegne, gerecht würde. Nur fällt es bei digitalen Kontakten noch viel leichter über das hinwegzusehen, was man nicht sehen will.

20.11.08

Vernetzung von Lehrern, Dozenten, Schülern, Studenten ...

Hier sollen unter anderem Möglichkeiten zur Basisvernetzung von Dozenten, Lehrern und Studenten vorgestellt und diskutiert und Vernetzungen zwischen Menschen initiiert werden. Auf dieser Basis soll es später möglich sein, dass:
* Lehrer und Referendare Unterstützung von Dozenten und Studenten bekommen,
* Dozenten ihre Seminare mit Leben und Praxisbezug füllen
* Studenten Feedback von der "Schul-Front" bekommen.
Ziel ist es eine Art "organisierten Flow" ins Leben zu rufen, der es den einzelnen Teilnehmern erlaubt, in kürzester Zeit und ohne großen Aufwand eine breite Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, zu informieren und an sich zu binden.


Ich persönlich finde, dass die dort gebrauchte Metapher "Maschendraht" weniger nützlich ist als Vernetzung; aber das Projekt finde ich gut.