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4.3.25

Schullektüren in der DDR

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Schullekt%C3%BCren_in_der_DDR

https://virtuelles-ddrmuseum.de/seiten/schulliteraturddr.htm

https://www.buechereule.de/wbb/thread/12668-schulliteratur-wie-erinnert-ihr-euch-an-buecher-die-ihr-lesen-musstet/?pageNo=16

Bemerkenswert, dass Shakespeares Romeo und Julia offenbar unter der deutschen Literatur aufgeführt wurde. 

https://www.gutefrage.net/frage/wie-war-das-ddr-schulsystem

Es wurden einige wichtige Werke der klassischen deutschen Literatur gelesen (Goethe, Schiller usw.). In den höheren Klassenstufen gab es dazu einige wenige Werke der historischen humanistischen Weltliteratur.

Deutsche Literatur

Fremdsprachige Literatur

Sozialistische Literatur

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Ein wesentlicher Bestandteil der Schullektüre waren Bücher von Autoren aus der DDR und aus der Sowjetunion. Dieses waren in den unteren Klassenstufen Kinderbücher, einige ohne offensichtliche politische Ausrichtung (Benno Pludra), andere als spannende Geschichten mit einem sozialistischen Hintergrund. In den höheren Klassenstufen waren die Inhalte dann oft ideologischer (Maxim Gorki, Dieter Noll).

DDR-Literatur

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Sowjetische Literatur

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Weitere Werke

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Einige weitere Werke Bücher wurden nicht in allen Schulen gelesen oder nur in bestimmten Jahren. In den obersten Klassenstufen in der Erweiterten Oberschule (EOS) waren einige Werke aus der Weltliteratur fakultativ, meist nach Entscheidung der jeweiligen Deutschlehrer. (Auswahl)

10.8.21

Schullektüren der eigenen Schulzeit

 Von Herrn Rau angestoßen hier einige Notizen:

Mittelstufe: Die schwarze Spinne, Wilhelm Tell, Keller: Kleider machen Leute, Romeo und Julia auf dem Dorfe
Gedichte: Keller: die öffentlichen Verleumder (hochaktuell), Heym: Der Krieg
Oberstufe: längere Auszüge aus dem Nibelungenlied, Walther von der Vogelweide als anspruchsvollstes ‘Owe war sind verswunden …’ Wallenstein und vor allem: Faust II, jede Zeile im Unterricht vorgelesen und besprochen. (Dazu wäre noch viel mehr zu sagen.)

INHALTSANGABEN habe ich damals geschrieben zu:

 Hofmannsthal: Jedermann, Keller: Das Fähnlein der 7 Aufrechten, Britting: Das Waldhorn, Der Eisläufer, Der Sturz in die Wolfsschlucht, Hauptmann: Die Weber, Wallenstein, Faust I und II.
Gelesen noch: Stifter: Der beschriebene Tännling, vermutlich auch Bergkristall und Brigitta. Und natürlich Lesebuchtexte: Jean Paul: Rede des toten Christus, Kleist: Marionettentheater, Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden; als Volltext: Michael Kohlhaas, Erdbeben von Chile, Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege, Hebel: Das Erdbeben von Falun. Schiller: Das verschleierte Bild zu Sais. Bei anderem bin ich mir nicht so sicher, ob nur häusliche Lektüre oder Schullektüre. – Die erwähnten Gedicht wurden natürlich alle auswendig gelernt. Das verschleierte Bild zu Sais konnte ich zumindest bis in meine Lehrerzeit noch ziemlich sicher, jetzt nur noch mit großen Lücken. – Und woher stammt: “Ich bin nur durch die Welt gerannt …”? Denn natürlich wurden damals nicht nur Gedichte und Passagen aus Wilhelm Tell auswendig gelernt. “Die Glocke” freilich auch nur passagenweise.
Bürgschaft und Kraniche des Ibikus sicher noch vollständig. Wohl auch Mörikes Feuerreiter. Habe ich den Prometheus aus Pflicht oder freiwillig gelernt? Den konnte ich noch jahrzehntelang. 

Natürlich Macbeth und allerlei englische Kurzgeschichten.

(Abitur-Jahrgang 1963)

Imponiert hat mir mein Sohn, der von der Odyssee die ersten 70 Verse auf Griechisch auswendig gelernt hat. Der war nicht so verweichlicht wie ich mit meinen kümmerlichen französischen und englischen Gedichten.

Bemerkenswert auch die Kommentare zu Herrn Raus Beitrag