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12.5.24

Blogparade: Thema Warum Bildungsblog?

  Leser vom Blog Fontanefans Schnipsel können nach der roten Zeile weiterlesen.

Von Herrn Rau wurde ich auf diese Blogparade aufmerksam gemacht, deren zukünftigen Themen in einem ZUM-pad gesammelt werden. Bei mir stellt sich die Frage etwas verschärft: Warum habe ich meinen Lehrerblog nicht mit Ende meiner Dienstzeit (2007) aufgehört?Warum habe ich 7 Jahre darauf zu einer Lehrerblogschau aufgerufen?

Das kann ich nicht alles auf einen Sitz erklären, außerdem steht steht vermutlich fast alles schon hier oder da im Blog. Während Sie nachschauen, kann ich mal nachdenken und passende Links suchen.

Hier begrüßen wir unsere Leser vom Blog Fontanefans Schnipsel:

Begonnen hat es damit, dass das Sammeln von Zeitungsausschnitten für die Unterrichtsvorbereitung mühsam und vor  allem frustrierend war, weil man zwar unheimlich viele Ausschnitte hatte, aber sie nicht fand und nie Zeit hatte, sie alle sinnvoll zu verschlagworten und einzuordnen. Dass Links das alles viel einfacher machten, war herrlich. Freilich umso verführerischer war es, alle Zeitungsausschnitte auch über Links gleich lesbar aufzurufen. Dem kommen gegenwärtig Blogs und online-Zeitungsartikel schon erfreulich nahe. Und das darf Ihnen für heute genügen.

Ich halte aber schon einmal fest: Bei mir wurde dieser Blog Fontanefan zu meinem offenen Lehrertagebuch und der Blog Fontanefans Schnipsel zu meiner Zeitungsausschnitts-Sammlung. Zum Glück brauchte ich jetzt nicht mehr auszuschneiden und zu scannen, sondern konnte mit copy&paste und Links arbeiten. 

Schnipsel und Kurzkommentare entstehen natürlich schneller als vollständige Artikel. Kein Wunder, dass dieser Blog seit 2006 nur auf etwas mehr als 1100 angewachsen ist, während Fontanes Schnipsel (seit 2012) schon über 4000 Artikel enthalten, die bis jetzt zusammen mehr als 51 000 mal aufgerufen wurden. (Andere Blogs schaffen das in wenigen Tagen. Aber bis Sie sich zu diesem Blog verirrt haben, haben Sie das schon längst erfahren.)

Schreibpause.

Weiterleitung zu Weites Feld gefällig? Hier geht es zum Thema Ukraine

12.1.16

Flipped Classroom und Flipped Learning in Mathematik

Die Webseite flippedmathe.de von Sebastian Schmidt scheint mir so interessant, dass ich sie nicht kommentarlos auf der Seite Lehrerblogs eintragen, sondern auch ein wenig vorstellen möchte. 
Sebastian hat sich nämlich als Aufgabe gestellt, die Methode Flipped Classroom ausführlich vorzustellen, Unterrichtsmaterialien dazu (seine Videos für die verschiedenen Klassenstufen) anzubieten und in seinem 2015 begonnenen Blog seine weiterführenden Reflexionen mitzuteilen.

Sein Verfahren erscheint mir überzeugend, seine Überlegungen zu Flipped Learning ebenfalls. 
Aber ich bin kein Mathematiker und beende hiermit meine Vorstellung, indem ich auf den Chat zum Inverted Classroom Model: http://www.flippedmathe.de/icmchatde/ hinweise.

"Lehrer sind, in meiner Vorstellung zumindest, neugierig und bildungsbegeistert, offen und empathisch – und deshalb immer voller Ideen, was man als nächstes machen könnte. Ist es wirklich so? Wäre auch mal ein Blog-Thema…" schreibt embee von Zurück in die Schule.

Ich kenne solche Lehrer, freilich auch andere. Aber ein Lob dieser Lehrer zu singen, hätte ich schon Lust. Sebastian Schmidt scheint mir dazu zu gehören, wie überhaupt viele Lehrerblogger.

20.9.14

Ergebnis der Wahl zum Lehrerblog 2014

1. Sieger der Wahl (nach Lehrerbloggerstimmen) ist der Blog Frau Hilde.

2. Diese Wahl ist - wie sich schon lange abzeichnete - denkbar knapp ausgegangen.*

3. Bei der Abstimmung in Google drive (wo die Herkunft der Stimmen nicht bestimmt werden kann) hat der Histoproblog über 100 Stimmen mehr als die Nächstplatzierten Kuschelpädagogik und Zaubereinmaleins bekommen.*

4. Im Laufe des Wahlvorgangs wurden über 200 Lehrerblogs auf der Seite Lehrerblogs im ZUM-Wiki eingetragen. Diese Seite ist inzwischen über 11 000 mal abgerufen worden.


Lehrerblogs sind gegenwärtig wohl nicht das Leitmedium, über das Lehrer im Internet kommunizieren. Sie sind aber ein wichtiges Instrument, um die Sicht von Lehrern auf ihre Berufspraxis zu veröffentlichen und in aktuelle didaktische Diskussionen Einblick zu geben.

Dass der Blog Frau Hilde (zum Bedauern einer großen Zahl von Fans unter den Lehrerbloggern) privat gestellt worden ist, ist ein Zeichen dafür, dass öffentliches Bloggen und der Lehrerberuf nicht leicht mit einander zu verbinden sind.

Umso wichtiger erscheint es mir, dass Lehrerblogger sehen, dass sie weniger vereinzelt sind, als es ihnen manchmal erscheinen mag, und dass in den letzten vier Jahren mehr neue Blogs hinzugekommen sind als in irgendeinem entsprechend langen Zeitraum in der Geschichte deutscher Lehrerblogs.

Die Kritik an der Lehrerblogwahl diese Jahres kann ich gut verstehen: Schwer zu handhabendes Verfahren, kein valides Kriterium für Qualität und Beliebtheit und schließlich: Wozu eine Wahl zwischen so unterschiedlichen Blogs mit so unterschiedlichen Zielsetzungen und so unterschiedlichem Publikum? Doch im Laufe dieses Wahlvorgangs wurden über 100 Blogs besser bekannt und die Aufmerksamkeit für neu entstandene Blogs stieg (das zeigt sich nicht nur am Besuch der ZUM-Wiki-Seite, sondern auch an Kommentaren untereinander).

Zum Schluss eine Anmerkung in eigener Sache: In den letzten Blogeinträgen sind pädagogische Fragen eher in den Hintergrund getreten. Das liegt zum einen daran, dass ich jetzt schon ziemlich lange nicht mehr unterrichte, zum anderen daran, dass ich mittelfristig meine wichtigeren Blogeinträge nicht mehr wie bisher auf fünf, sechs Blogs verteilen, sondern in diesem Blog zusammenführen will. Wie weit es dazu kommt, wird sich zeigen.

* Sieben Blogs lagen nur eine Stimme hinter Frau Hilde.
* Wenn ich richtig gezählt habe, erhielt der Histoproblog 126, der Blog Kuschelpädagogik 8 und das Zaubereinmaleins 6 Stimmen. 

25.8.14

Endspurt zur Wahl des Lehrerblogs 2014?

Nach Lage der Dinge wird die Wahl durch ein oder zwei Stimmen Unterschied entschieden werden. Das finde ich nicht schlimm; denn es ging mir nur darum, möglichst viele Lehrerblogs bekannt zu machen und eine Anlaufstelle zu schaffen, wo man sich über Lehrerblogs informieren kann und wo man auf seinen Blog hinweisen kann. Das ist mit dem Artikel Lehrerblogs im ZUM-Wiki jetzt gegeben. Er ist am 25.8. deutlich über 10 000 mal aufgerufen worden. Das hat sicher dazu beigetragen, dass die Kenntnis über Lehrerblogs zugenommen hat.

Dass ein Blog wie Herrn Raus Lehrerzimmer über eine solche Aktion wesentlich bekannter wird, kann man freilich ausschließen. Dasselbe gilt für alle anderen Blogs, die ich unter Eulen nach Athen tragen vorgestellt habe. Außerdem auch für einige andere, aber da brauche ich mich nicht festzulegen. Es ging mir aber um die Blogs, die bisher weniger stark frequentiert werden.

Am angekündigten Wahlmodus werde ich nichts ändern: Jeder Lehrerblogger hat eine Stimme bei der Wahl, sonst niemand.
Aber die Anregung, eine Wahl nach einzelnen Disziplinen durchzuführen, möchte ich weitergeben. Ob nächstes Jahr oder in 5 Jahren, gewiss wird man dann einen anderen Wahlmodus wählen.

Um aber doch noch ein bisschen Leben in die Wahl zu bringen, schlage ich vor, dass jeder, der Lust dazu hat, eine Mail mit 3 bis 5 Blogtiteln an Fontane44(at)web.de schickt. Wenn sie klar nummeriert sind, zählt die erste Stimme für die Gesamtwahl des Lehrerblogs 2014, die weiteren dienen dazu, die Popularität weiterer Blogs anzudeuten. Außerdem kann man in der Mail angeben, welche Blogs man als Sieger in ihrer Spezialdisziplin (z.B. Grund-, Haupt-, Real-, Gesamt-, Gemeinschaftsschule, Gymnasium, Klassenblog, Mathe, Englisch ...) sehen möchte.
Wenn dabei der Name des eigenen Lehrerblogs* angegeben ist, zählt die Wahl auch für den Gesamtsieger, sonst nur für die Spezialdisziplin. (Dabei dürfen auch Nicht-Lehrerblogger mitstimmen.)

*Gültig ist natürlich nur die erste Stimme, die im Namen eines Lehrerbloggers abgegeben worden ist.
In der Wikipedia würde man natürlich sagen: Das ist keine Wahl, sondern allenfalls ein Meinungsbild. Mehr soll es ja auch nicht sein.

Wie angekündigt: Meine Auswertung erfolgt nach dem Ende der bayrischen Sommerferien, aber nicht unbedingt pünktlich am ersten Tag.

Sieh auch:
Wahl des Lehrerblogs 2014 (erster Artikel)


19.7.14

Wahl des Lehrerblogs 2014 - Zwischenbilanz

Das Unwichtigste zuerst: Es haben sich keine wesentlichen Veränderungen gegenüber der letzten Zwischenbilanz ergeben.

Wichtiger:
Es gibt Möglichkeiten, das Ergebnis der Wahl informativ und spannend zu gestalten.

Kurz rekapituliert: 
Wenn man alle Stimmen rechnet, die abgegeben worden sind, gibt es einen klaren Sieger. So eindeutig wie im Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland. (Für nicht-Fans: Ich beziehe mich auf das 7:1 bei der Fußball-WM der Männer 2014.)
Wenn man - wie vorgesehen - nur Stimmen von nachgewiesenen Lehrerbloggern rechnet, wird das Ergebnis so knapp wie im Finale zwischen Argentinien und Deutschland. Eine Stimme kann entscheiden, noch aber hat noch nicht einmal die Nachspielzeit angefangen, geschweige die Verlängerung.

Jetzt das, was das Spiel (die Wahl) interessant machen könnte:
Wenn es uns nicht um den Zufallssieger geht, sondern um die Spieler, für die wir die vielen Millionen Ablösesummen zu zahlen bereit sind (weniger metaphorisch ausgedrückt: die Blogs, die es - aus unserer Sicht - zu lesen lohnt), dann sollte man sich nicht nur an die Stimmen halten, die abgegeben worden sind, sondern an die Blogs selbst oder, wenn das zu mühsam ist, an die Beschreibungen und Bewertungen der Blogs, die es inzwischen gibt und die noch entstehen werden.
Dann kann auch das Desiderat erfüllt werden, dass es nicht nur einen Sieger gibt, sondern für jede Sparte einen: einen besten Tormann, einen besten Verteidiger, Stürmer (also eine(n) Lehramtsstudierende(n), Grundschul-, Hauptschul-, Sonderschul-, Gymnasial-, Berufsschul-, Französisch-, Religionslehrerin u.a.).

Wie kann das erfüllt werden?
Wenn jeder, der sein Urteil begründen kann, im ZUM-Wikiartikel Lehrerblogs bei dem betreffenden Blog eine Anmerkung einfügt, in der er auf seine Beschreibung/Bewertung verlinkt oder diese in der Anmerkung selbst festhält. Ich selbst werde meine Artikel zur Vorstellung von Lehrerblogs dort nach und nach verlinken.
Wie das technisch funktioniert, kann man dann dort nachsehen. Bei Gelegenheit werde ich es aber auch hier erklären. Freilich wird das für die meisten Leser ein "Eulen-nach-Athen-tragen" bedeuten, denn welcher Lehrerblogger kann noch nicht mit einem Wiki umgehen???

Beim Lehrerzimmer von Herrn Rau habe ich eben nach Klicken auf [bearbeiten] über dem Abschnitt zu Lehrerzimmer Folgendes eingetragen:
::Diesen Blog zu loben heißt [http://fontanefan.blogspot.de/2014/04/eulen-nach-athen-tragen.html Eulen nach Athen tragen].
Das Ergebnis sieht dann so aus:
Diesen Blog zu loben heißt Eulen nach Athen tragen. Es verweist auf den Artikel, in dem ich über einige Blogs geschrieben habe:
Auf Herrn Raus Lehrerzimmer, Jochen Englisch, Frau Wehs Kuschelpädagogik, Frau Streng und Herrn Larbig (u.a. mit educhat) aufmerksam machen zu wollen und noch dazu von meinem kleinen Blog aus, hieße Eulen nach Athen tragen, und wäre nahezu vermessen.
Wenn man einen etwas längeren Kommentar direkt ins Wiki schreiben will, kann man das auch in einer Anmerkung tun. Das schreibt man z.B. so:
Daniel Bernsen schreibt auf hohem Niveau, hält enge Verbindung zur universitären Geschichtsdidaktik und bietet sehr anschauliche Materialien. Am 11.7.14 hat er kurz [http://geschichtsunterricht.wordpress.com/2014/07/11/5-bloggeburtstag/ seinen eigenen Blog], aber vor allem die Situation von Geschichtsblogs und der Diskussion zu Geschichte und Geschichtsdidaktik in digitalen Medien vorgestellt. -- Fontane44, 24.7.2014
Das sieht dann so aus (nur dass dort statt 1. wegen des Kontextes ein 2. steht):
  1. ↑ Daniel Bernsen schreibt auf hohem Niveau, hält enge Verbindung zur universitären Geschichtsdidaktik und bietet sehr anschauliche Materialien. Am 11.7.14 hat er kurz seinen eigenen Blog, aber vor allem die Situation von Geschichtsblogs und der Diskussion zu Geschichte und Geschichtsdidaktik in digitalen Medien vorgestellt. -- Fontane44, 24.7.2014
Noch etwas
Vielleicht steht der beste Lehrerblog noch gar nicht in dem ZUM-Wikiartikel. Für den Fall bitte ich dringend darum, ihn einzutragen. Das kann man mit dem eigenen Blog machen oder mit jedem beliebigen anderen Lehrerblog, den man kennt.

Zum Wahlaufruf hier

15.4.14

norberto42 oder intellektuelle Redlichkeit

Mich persönlich interessiert die Frage, ob sich Nietzsches oder Husserls Philosophie mit dem christlichen Glauben vereinbaren lassen, herzlich wenig. Wie norberto42 diese Frage aber mit seinen Versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen, in Verbindung bringt, zeugt nicht nur von großer Schreibkunst, sondern auch davon, dass ihm intellektuelle Redlichkeit kein abstraktes Konzept im Umgang mit Philosophie ist.

Mit ähnlicher Präzision nähert er sich literarischen Texten. Ich werde versuchen, hier nach und nach einige von seinen literarischen Analysen vorzustellen, zunächst die zu Eichendorffs eher unbekanntem Gedicht "Der Unbekannte".
Als Ergänzung der eigenen Interpretation sind seine Analysen nach meinem Eindruck für den Deutschunterricht sehr nützlich. Wer trägt schon bei jeder Stundenvorbereitung so viel Sekundärliteratur zusammen! Ich müsste lügen, wollte ich behaupten, ich läse seinen Blog regelmäßig; aber unter den Lehrerbloggern gehört norberto42 zu den intellektuellen Schwergewichten.


1.4.14

Überlegungen zum Ablauf und ein neuer Hinweis zur Wahl des Lehrerblogs 2014

Weshalb hat die Wahl einerseits so großes Interesse gefunden (der Artikel "Wahl zum Lehrerblog des Jahres 2014" ist mit bis jetzt 1824 Klicks der am dritthäufigsten besuchte Artikel meines Blogs), und warum haben sich so relativ wenige Lehrerblogger daran beteiligt?

Ich vermute drei Hauptgründe für die geringe Beteiligung:

1. Über Blogkommentar abzustimmen, ist offenbar schwieriger, als ich vermutet hatte (Immerhin waren im Vorfeld der Wahl so viele Kommentare bei mir eingegangen wie sonst nie.)

2. Vermutlich scheuen manche Blogger, eine öffentliche Abstimmung, weil ihre Entscheidung so aufgefasst werden könnte, als hielten sie andere Blogs nicht auch für sehr gut.

3. Schließlich geht es wohl vielen so, dass sie sich - ob öffentlich oder nicht - zwischen ihren Lieblingsblogs nicht entscheiden wollen.

Über diese drei Hemmnisse für eine Abstimmung bei der Wahl hatte ich nicht genügend nachgedacht. Dabei könnte ich mich auch kaum für nur einen Blog entscheiden; schließlich ist es nicht nötig, und anders als bei einer politischen Wahl ist die Wahlentscheidung auch gar nicht wichtig. - Doch bei einer kommenden Wahlausschreibung ist es sicher sinnvoll, eine andere Art der Abstimmung zu versuchen.

Als Ergebnis der Wahl können wir beruhigt festhalten:
Es gibt viele Schüler, die den Histoproblog mögen und nur wenige Lehrer, die sich für einen Lieblings-Lehrerblog entscheiden können. 

Für mich ist das Wichtigste: Ich habe zu meinen etwa fünf Lieblingsblogs noch weitere hinzugewonnen. Ich hoffe, es geht vielen anderen auch so.

Dennoch möchte ich hiermit eine Möglichkeit für alle die Lehrerblogger anbieten, die über Google drive abgestimmt haben und ihre Stimme eindeutig als Lehrerbloggerstimme ausweisen wollen.
Jeder, der dort abgestimmt hat, kann mir zusätzlich eine Mail an Fontane44 (at) web.de schreiben, in der er seinen Blog verlinkt und seine Wahlentscheidung angibt.
Für den Fall, dass es Personen gibt, die bei diesem Verfahren fälschen wollen, weise ich jetzt schon darauf hin, dass alle Stimmen, bei denen ein Lehrerblogger angeblich mehrmals abgestimmt hat, ungültig werden.
Schüler, Eltern und andere, die sich für Lehrerblogs interessieren, dürfen mir aber gern ihre Wahlentscheidung bekanntgeben. Falls nicht viele tausend Mails eingehen (sehr unwahrscheinlich!), werde ich im September auch über die so eingegangenen Stimmen berichten.
Außerdem kann ich ja schon berichten, wenn die Zahl der Mails die Hundert überschreiten sollte.

Wenn ich jetzt nicht allzu sehr von Mails überschüttet werde, kann ich bis September in Ruhe die Blogs vorstellen, auf die ich schon immer mal besonders hinweisen wollte. Sozusagen meine Follow Fridays.
Und jetzt wünsche ich allen, die sich noch nicht für einen Lieblings-Lehrerblog entschieden haben, eine genüssliche Lektüre. Vielleicht entdecken sie ja noch einen ganz neuen Blog, für den sie sich dann unbedingt entscheiden wollen.

10.3.14

Als Lehrer bloggen? (24. #EDCHATDE am 11.3.14)

Der Educhat zum Thema "Als Lehrer bloggen?" wird passenderweise durch Herrn Larbigs provokativen Beitrag  “Lehrerblogs sind tot” vorbereitet.

Da ich zu dem Chat erfahrungsgemäß, wenn überhaupt, allenfalls zu spät komme*, versuche ich mich mal an ein paar Tweets:

#EDCHATDE Meine Frage war nie: soll ich, sondern nur: was blogge ich als Lehrer?

#EDCHATDE Nur ein kleiner Teil meiner Notizen ist speziell für Lehrer interessant, deshalb blogge ich viel anderswo.

#EDCHATDE Übers Bloggen habe ich viele Lehrer kennengelernt, mit denen ich jetzt kommuniziere, d.h. vernetzt bin.

#EDCHATDE In Blogs erfährt man viel über Unterricht und pädagogische Arbeit.

#EDCHATDE Blogs sind nicht mehr die Speerspitze der Vernetzung; aber erlauben es vielen, über den Tellerrand zu schauen.

#EDCHATDE Tagebücher sind seit über 1000 J. interessant. Einige Blogs sollten auch nach dem Internet überliefert werden, auch Lehrerblogs.

*Die Vermutung, ich könnte zu gewissen Zeiten körperliche Ertüchtigung den Internetaktivitäten vorziehen, ist zwar gewagt, aber nicht völlig von der Hand zu weisen.

Fremdzitat:
"So. Nun wird die Medienberatung ausgeweitet...
Nach etwa 2 Jahren und 500 tweets ist der Wunsch aufgekommen doch mal mehr Platz zu haben, als nur 140 Zeichen.
Deshalb ergänzt nun dieser kleine Blog meinen Twitter-Account."
(medienberater bloggt Dez. 2011)

vergleiche auch:
http://halbtagsblog.de/2014/03/10/lehrerblogs-sind-tot-nein-doch-nein-ein-diskussionsbeitrag/
http://lehrportfolio.tu-braunschweig.de/blog/archives/686#more-686

Folgt auf das Tagebucharchiv ein Blogarchiv?

In Emmendingen gibt ein Tagebucharchiv. Was einst intimste Eintragung war, wird jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Welt ist durch Tagebücher bereichert worden.

Ein Blogarchiv scheint aber keinen Sinn zu haben. Blogs zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie öffentlich sind und ständig neu Aufmerksamkeit auf sich lenken. Verlinkung und Kommentare machen auf diese Notizen, Lerntagebücher, Materialsammlungen, Essays aufmerksam. (Tagebuchausstellungen nutzen ihrerseits Blogs, um auf ihre Tagebuchsammlungen aufmerksam zu machen. Beispiel: Tagwerke und besonders die dort zusammengestellten Links)

Bis vor einiger Zeit habe ich es auch so gesehen. Doch inzwischen habe ich immer wieder folgenden Blogeintrag gelesen:
Guten Abend meine Lieben,
endlich habe ich Zeit für ein Lebenszeichen gefunden. Bei mir ist gerade sehr viel los, zu viel, um auch nur irgendwas geregelt zu bekommen. Ich hoffe das wird sich in den nächsten Wochen wieder entspannen, weiß aber leider nichts zu versprechen. Ich werde es versuchen – dennoch kann es sein, dass es innerhalb der kommenden vierzehn Tage schwierig wird. Ich hoffe aber dennoch zwischendurch ein paar Stunden zu finden, in denen ich auch den Kopf frei genug habe um zu schreiben. Sollte das nicht der Fall sein, möchte ich euch wissen lassen, dass ich nicht in der Versenkung verschwunden bin und ich euch keinesfalls vergessen habe.
Es schien ein Eintrag wie viele in einem viel gelesenen Blog. Doch am 29.12.2012 veröffentlicht, blieb er bis heute der letzte Eintrag in dem Blog.
Das hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Blogs teils zu Unrecht eine kurzlebige Publikationsform sind. 

Dabei möchte ich nur aus meiner Kenntnis von Lehrerblogs heraus sprechen.
Ursprünglich enthielten sie Erfahrungsberichte, Unterrichtsmaterialien und Diskussionsbeiträge zu pädagogischen Fragen. Dann folgten Kurzerzählungen aus dem Schulalltag, zum Teil anekdotischer Art, zum Teil aber auch schon mit der unausgesprochenen Absicht, das Leben (wie a) und den Unterrichtsalltag (wie b) von Lehrern literarisch aufzubereiten, sei es satirisch (wie c), sei es didaktisch.
Eine Mischform von Materialsammlung, Unterrichtsdokumentation und Lebensbericht stellen - in ihrer Gesamtheit - Grundschulblogs dar, offenbar die gegenwärtig am stärksten wachsende Lehrerblogsparte. 

Die Textsorte Lehrerblog scheint mir daher mehr als nur aktuelle Gebrauchsliteratur zu enthalten. Schade, wenn sie im "Netz, was nichts vergisst" langsam untertauchen.  
Blogs sollten - nicht nur als Vernetzungswerkzeuge - bekannter werden.

Zusatz:
Wenn ich Beispielblogs, um sie vorzustellen, schnell mal in eine Schublade stecke, sollen sie nicht darin bleiben. Gern darf die SchreiberIn protestieren; aber ohnehin kann sich jeder selbst ein Bild machen. Angesichts der über hundert Blogs, die ich in den letzten Tagen erstmalig wahrgenommen habe, wäre es verwunderlich, wenn ein von mir kurz übergestülptes Klischee genau treffen würde. Andererseits habe ich bei einer Charakterisierung meines Blogs durch Herrn Rau nach der ersten Verwunderung mir seine Sicht ein wenig zu eigen gemacht: "Ich sehe ihn als Bindeglied zwischen verschiedenen Bereichen der Bloggerszene. Mich verbindet er jedenfalls mit dem organisierteren Teil der Lehrerblogger." (Das könnte mit der ZUM zusammenhängen.) 
Geschafft: Jetzt habe ich - ob gekonnt oder nicht - den Dreh gefunden, auf Herrn Raus Vorstellung von 13 Blogs hinzuweisen.

2.3.14

Wozu Blogs gut sind - Versuch einer Typisierung von Lehrerblogs

Kurz gesagt sind Blogs gut für verlinkte Notizen, meist für andere lesbare Notizen.

Damit sind sie mehr und weniger als ein Logbuch (mit sehr präzisen Daten zur Rekonstruktion einer Reise) oder ein Tagebuch, dem man - je nach Temperament - auch Intimstes anvertrauen kann. 

Die Notizen können einmal erläuterte Links sein (wie ein Großteil der Twitternachrichten und dieses Blogs), aber auch Arbeitsnotizen zu einem Thema, die anderen zur Verfügung stehen sollen und der Vernetzung mit einer Internetgruppe dienen sollen (wie hier). Nicht selten werden daraus auch abgeschlossene Arbeiten, wie es die meisten Blogbeiträge von Herrn Larbig sind, der freilich auch Netzwerkeinträge einsetzt.

Doch jetzt zu den speziellen Aufgaben von Lehrerblogs: Zum einen dienen sie der Vorstellung und Bereitstellung von Unterrichtsmaterial, zum anderen dem Bericht über Schulerfahrungen (der mal eher (an)klagend, nicht zuletzt satirisch, mal recht humoristisch) gestaltet sein kann. Schließlich gibt es auch Berichte über private Erfahrungen und Beiträge zur Bildungspolitik. Nicht selten werden auch alle Formen vermischt, laut Lehrerfreund die klassische Form eines Lehrerblogs.

Anhang:
Kaum ist dieser Eintrag wenigstens halbwegs veröffentlichungsfähig, bietet uns Herr Rau eine unterhaltsame, graphisch hervorragend gestaltete und erfahrungsgesättigte Vorstellung von Blogs. Danke!

27.2.14

Es gibt soo viele gute Lehrerblogs ...

Warum kennt man dann nur so wenige? (Die bekanntesten sind übrigens durchaus nicht durchschnittlich, sondern alle in ihrer Weise sehr gut, finde ich.)
Zugegeben: die Frage ist eine rhetorische. Denn guten Unterricht halten, all den Verwaltungskram erledigen, ein nicht allzu defizitäres Privatleben führen und einen brauchbaren Blog schreiben, lässt sich für die wenigsten unter einen Hut bringen. Wie soll man daneben noch viele Lehrerblogs kennen lernen und gar noch dafür Reklame machen?
Der Lehrerfreund hat es 2009 getan. Doch niemand hat es ihm nachgetan.
Ich selbst bin schon einige Zeit aus dem Berufsleben draußen und bin erst jetzt auf den Gedanken gekommen, es zu versuchen. Freilich das wird sehr unzulänglich bleiben, wenn andere nicht dabei helfen.

Drei Wege sind vorbereitet:
1. eine Lehrerblog-Schau, in der jeder per Kommentar seinen eigenen oder einen Blog, der ihm gut gefällt, melden kann.
2. eine ZUM-Wikiseite, auf der man solche Blogs eintragen kann (Ich selbst versuche mich schon seit einigen Tagen daran, aber irgendwie tauchen immer mehr Blogs auf irgendwelchen Listen oder in Blogkommentaren auf.)
3. Die Wahl zum Lehrerblog des Jahres 2014. Bei der Wahl soll nicht der objektiv beste Blog herausgefunden werden - wie sollte das auch geschehen? -, sondern deutlich werden, welche Blogs von manchen Lehrerlesern besonders geschätzt werden. Und so sollen Anregungen zur eigenen Lektüre gegeben werden.

Wie kann man dazu beitragen?
1. Blogs melden und den subjektiv besten für die Wahl nominieren
2. möglichst viele Blogs auf der ZUM-Wikiseite eintragen
3. Ab dem 16.3. über den besten der bis zum 15.3. nominierten Blogs abstimmen

4. Auf dem eigenen Blog Blogs vorstellen, die einem gefallen. (Ich will meinerseits auch so bald wie möglich damit anfangen.)

Bildungswirt sagte bei Lehrerfreund am 4. März 2009 über die Zusammenarbeit von Lehrerbloggern:
"Also ihr Veteranen und Etablierten aller Länder vernetzt, verlinkt, kontaktiert, was das Zeug hält, damit die Säuglinge auf die Beine kommen und ihren Eigensinn entwickeln können."

Ich darf die Aufforderung knapp 5 Jahre darauf weitergeben.

Eine aktuellere Schau auf Lehrerblogs bietet Hanjo (Nov. 2015) (pdf)

21.2.14

Wahl zum Lehrerblog des Jahres 2014

Die Wahl zum Blog des Jahres wird diesmal nicht mit Preisen honoriert, aber Gold-, Silber- und Bronzemedaille sollte es schon geben. Vielleicht findet sich ja jemand, der sie entwirft. Sonst muss ich auf in der Wikipedia übliche Auszeichnungsbilder zurückgreifen.
Bei der Wahl geht es freilich nicht nur um die Ehre, sondern bei dieser Gelegenheit soll auch auf besonders interessante Blogs aufmerksam gemacht werden.

Kandidatenliste:
Die Reihenfolge der Kandidaten folgt dem Eingang der Kandidaturen. Von Bloggern neu vorgeschlagene Kandidaten sind mit ihrer url aufgeführt, der Lehrerfreund, der bei der letzten Wahl als Ausrichter nicht teilgenommen hat und die Teilnehmer der Endrunde von 2009, die noch bloggen, aber nicht ausdrücklich wieder vorgeschlagen worden sind, mit den
Namen ihrer Blogs. 


So kannst Du teilnehmen:
Schreibe einen Kommentar und wähle darin einen Blog!

Die Abstimmung läuft!
Nur ausgewiesene Lehrerbloggerstimmen zählen (dazu gehören auch Lehramtsstudenten, -kandidaten und Referendare/Lehrer im Vorbereitungsdienst). Jeder darf mitzählen und berichten. 
Und natürlich darf man auch für seine Favoriten Reklame machen.

Wenn die Kommentarfunktion nicht funktioniert, kann man über diesen Link auf apanat.wordpress wechseln und dort abstimmen. (Freilich wird jede Stimme nur einmal gezählt.)

Jetzt gibt es noch eine dritte Möglichkeit abzustimmen und zwar hier. Auch hier gilt: von welcher Abstimmungsart auch immer. Man darf nur eine Stimme abgeben. (Übrigens ein Test, welche Abstimmungsart am besten ankommt und funktioniert. Das kann bei späteren Abstimmungen berücksichtigt werden.)

Erste offizielle Auszählung Anfang April.
Verkündung der Sieger nach den bayerischen Sommerferien. 
Der Ausgang steht vermutlich schon lange vorher fest. Da habe ich mich getäuscht. (19.7.14)
Zwischenbilanz 19.7.14

Zur Vorgeschichte, die zur Wahl führte:
2009 hat Lehrerfreund 70 Lehrerblogs vorgestellt und zur Wahl des Lehrerblogs 2009 aufgerufen, für die eine Reihe von Experten die Vorauswahl getroffen haben.

In den Kommentaren zu dem Artikel, in dem der Sieger vorgestellt wurde, wurde immer wieder nachgefragt, wann Lehrerfreund die nächste Wahl durchführen werde. Meines Wissens fand aber keine zweite Wahl zum Lehrerblog des Jahres statt.

Ich denke, dass ein Abstand von fünf Jahren eine neue Wahl rechtfertigt und rufe hiermit dazu auf.
(Zum Ablauf sieh unten!)

Um es mir einfach zu machen, vertraue ich auf die Weisheit der vielen und lasse keine Vorauswahl durch Experten treffen, sondern bitte jeden, der etwas von der Wahl mitbekommt, in einem Kommentar den Blog, den er vorschlagen möchte (es darf freilich nicht der eigene sein) zu benennen. Stimmberechtigt sind alle, die im Kommentar ihren eigenen Blog verlinkt haben, so dass erkennbar ist, dass sie sich nicht selbst vorschlagen.

Weil es einige Zeit dauern wird, bis diese Wahl bekannt wird, setze ich noch keinen Zeitpunkt für das Wahlende fest, verspreche aber, spätestens Ende März/Anfang April die erste Auszählung vorzunehmen.
Das Praktische an diesem Verfahren scheint mir zu sein, dass es ziemlich transparent ist, denn jeder kann ja nachprüfen, ob ich richtig gezählt habe.

Mögliche weitere Wahlen:
Es gibt aber gewiss sinnvollere Verfahren und deshalb bitte ich jetzt schon eine(n) Freiwillige(n) um die Organisation der Wahl des Lehrerblogs 2015.

Falls es dafür mehrere Interessenten geben sollte, schlage ich jetzt schon vor, auch einen Bildungsblog (wie z.B. dieser und die dort verlinkten), einen Schülerblog (Beispiele) und einen Klassenblog des Jahres 2014 zu wählen und diese Wahlen in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Wenn auf diese Weise eine Bildungsolympiade in verschiedenen Disziplinen entstehen sollte, soll es mir recht sein.
Eine Disziplin, die noch nicht olympisch ist, weil es meines Wissens nur einen Bewerber dafür gibt, ist die der Bildungs-Chat-Blogs. Der einzige mir bekannte Vertreter ist der #EdchatDe, auf den ich auf diese Weise hinweisen möchte. (Es gibt auch andere Bildungs-Chats, aber meiner Kenntnis nach haben sie keinen eigenen Blog.)

Sieh auch: Endspurt zur Wahl des Lehrerblogs 2014?

Lehrerblog-Schau - Aufruf zu einer Blogparade

Hinweis vom 2.11.2021:
Der Aufruf, von dem hier die Rede ist, stammt von 2014. Die Lehrerblogseite, die daraufhin entstand, ist inzwischen etwas überholt und wird demnächst gelöscht. 
Hier ist die aktuelle Seite zu finden.

Es ist nicht so selbstverständlich, wie ein Lehrer, der schon einige Zeit lang bloggt, annimmt, dass jeder die Blogs kennt, die Lehrerfreund 2009 vorgestellt hat.
Freilich, wer sich zu diesem Blog verirrt hat, kennt gewiss den Sieger der damaligen Umfrage, das Lehrerzimmer von Herrn Rau. Ob wirklich alle die (viel häufiger als meiner gelesenen) Blogs von Frau Freitag und Fräulein Krise kennen, bin ich mir schon nicht mehr so sicher, weil diese interessanten Blogs einem etwas anderen Genre angehören.
Der damalige Zweite niemehrschule hat offenbar am 9.7.2012 aufgehört und der damalige "Säugling" (Blogs, die 2007/8 gegründet wurden) , Herr Larbig, ist inzwischen weit erwachsener als mein Blog, der zu den "Etablierten" (2006 gegründeten) Blogs gerechnet wurde.
Die 2001 bis 2005 gegründeten Blogs hießen damals bei Lehrerfreund die "Veteranen", ein Name, den sie sich inzwischen, so weit sie durchgehalten haben, redlich verdient haben, auch wenn sie vom (Blog)-Lebensalter her mit 9 bis 13 Jahren großenteils noch nicht einmal als Teenager gelten können.
Gut gegliedert in aktive, weniger aktive und diverse andere Blogarten stellt Herr Rau seine Blogroll vor.
Was soll da meine Lehrerblog-Schau?

Die Lehrerblogszene ändert sich ständig und kein einzelner kann über längere Sicht den Überblick behalten. Aber es gibt eine einfache, relativ unaufwendige Methode, einen Überblick herzustellen. Deshalb bitte ich jeden, der auf diesen Artikel aufmerksam wird, in einem Kommentar seinen Blog mit seinem Entstehungsjahr zu nennen. Das ist freilich noch unzureichend. Zusätzlich bitte ich jede(n), die Zeit und Lust hat, auf diese Blogger-Schau aufmerksam zu machen und andere Lehrerblogger zur Eintragung aufzufordern. Am besten nutzen sie die Gelegenheit auch dazu, Blogs, die ihnen gefallen, vorzustellen und auf die Wahl des Lehrerblogs 2014 aufmerksam zu machen, zu der ich im folgenden Artikel aufrufen werde.

Ich meinerseits verpflichte mich, wenn mindestens 20 Blogger sich hier gemeldet haben, eine Lehrerblogliste im ZUM-Wiki anzulegen, die vollständiger ist als die bisherige Beispielliste.
Damit man innerhalb der vielen Blogs eine gewisse Orientierung erhält, bitte ich darum, außer dem Entstehungsjahr auch Kurzhinweise auf die Ausrichtung des Blogs zu geben (wie z.B. Schulart/stufe oder Fächer). Bei der Gelegenheit noch eine Klarstellung: M.E. sollten sich bei den Lehrerblogs außer Referendaren auch Studierende für das Lehramt melden, da sie weitgehend dasselbe Problemfeld behandeln wie die fertigen Lehrer. Außerdem soll die Wahl des Lehrerblogs 2014  zur Orientierung dienen. Aus der Menge der dort für die einzelnen Blogs abgegebenen Stimmen kann man auf die Beliebtheit schließen und bekommt vielleicht eine Anregung, sich bisher noch unbekannte Blogs anzusehen.

Eine aktuellere Schau auf Lehrerblogs bietet Hanjo (Nov. 2015) (Pdf)

13.2.14

"Frau Kurtz kann jetzt nicht, die spielt mit uns Verstecken. Aber ...

 wenn Sie wollen, dürfen Sie mitspielen!" sagen die Kinder dem Direktor, der mit einer Lehrerin sprechen will. - So berichtet Frau Kurtz im SZ-Lehrerblog.

Fontanefan  kann jetzt nicht, deshalb spielt er hinter Frau Kurtz verstecken.
Außerdem schreibt sie auch viel unterhaltsamer und anschaulicher als er.

9.10.13

Wer liest noch nicht Frau Weh?

Um eins klarzustellen: Frau Wehs Blog ist keine Pflichtlektüre für Pädagogen und braucht es auch gar nicht zu sein. Dafür liest er sich einfach zu gut.
Aber wenn man gerade mal der Meinung ist, dass das Lehrerdasein doch ein recht hartes ist, tut es gut, ein wenig in ihrem Blog zu lesen.
Heute empfehle ich "Welche Pille würdest du wählen?" auf die Gefahr hin, dass alle meine Leser zu Frau Weh abwandern.

Und hier noch ein Zitat aus "Das Bildnis der Frau Weh":
Als ich endlich das neueste Foto einklebe, wird mir auf einmal bewusst, was sich verändert hat. Es sind nicht die ersten Falten, nicht die Kleidung oder die Frisur.Es ist Gelassenheit.

24.1.12

Bloggende Lehrer

Über zwei von über 80 berichtet der Blog der SZ.

Weil dort fehlende Links angemahnt wurden, hole ich es nach für Fräulein Krise und Herrn Rau. So als ob eine(r) von den beiden Werbung nötig hätte und gar noch von mir.

14.5.09

Lernen durch Lehren in Ludwigsburg

Wer wissen will, was los war, und wer besser verstehen will, was Lernen durch Lehren (LdL) bedeutet, kann sich auf der Seite der LdL-Community informieren.
Wer an der Verbreitung von LdL interessiert ist, dem empfehle ich den Blogbeitrag von Herrn Larbig und die dortige Diskussion. (Dort findet man auch Beiträge von Martin und CSpannagel, über die man zu ihren Blogs und damit ihren Beiträgen zu dem Tag kommt).

Damit wenigstens etwas Eigenes von mir hier steht:
Ich finde Herrn Larbigs Gedanken, praktische Hilfen zu geben, gut. Dafür ist aber Material weniger wichtig als die Erfahrung, dass LdL funktionieren kann.
Es wirkt immer seltsam, wenn eine Methode propagiert, aber nicht befolgt wird. Lehrer, die heute unter extremem Stoffdruck stehen, werden nicht in Flow geraten, wenn sie im Hinterkopf immer die Frage haben: Wie passt das zu meinen Lehrsituationen? (Das hat Herr Larbig m.E. gut herausgearbeitet.)
LdL setzt einen Lehrer voraus, der auch ein guter Lehrerausbilder ist. Das ist seine Aufgabe. Das Material kann dasselbe wie für normalen Unterricht sein. Das Neue ist: Was will ich in der Gruppe erreichen?
Weil LdL sich gerade auch bei sehr anspruchsvollen Aufgaben bewährt, können aber Beispiele dafür, was mit welchem Material in LdL möglich ist, gewiss nicht schaden.

Und noch etwas: Wer Torsten Larbigs Beitrag gelesen hat, wird Torsten Erfolg bei der Lehrerfreundumfrage wünschen. In den nächsten Tagen erfährt man, was das Ergebnis der Abstimmung mit 626 Teilnehmern war.

19.4.09

Über diesen Blog

Da in diesen Tagen wohl manche vorbeischauen werden, die diesen Blog bisher noch nicht kannten, möchte ich kurz erklären, welche Aufgabe er aus meiner Sicht erfüllen soll.

* Er dient nicht der Vorstellung von Unterrichtsmaterial. Das biete ich auf meiner Homepage an, vor allem aber im ZUM-Wiki, wo ich auf meiner Benutzerseite auf die von mir angelegten Klassen- und Kursseiten und Artikel hinweise. Ein Wiki empfinde ich als ideales Mittel für die gemeinsame Erstellung von Internetartikeln. Schließlich komme ich von der Wikipedia her, wo ich freilich nie als Fontanefan geschrieben habe.

* Dieser Blog soll vielmehr nur Entwicklungen im Schulbereich festhalten und auch meine Meinung dazu artikulieren. Dabei gilt mein besonderes Interesse den "neuen Medien", auch wenn ich überzeugt bin, dass andere Aspekte, vor allem psychologische Beratung und Mediation, weit wichtiger sind.

* Neuerdings möchte ich auch ausdrücklich auf das ZUM-Wiki hinweisen, weil ich bedauerlich finde, dass so viel Unterrichtsmaterial und Unterrichtsreflexion auf Blogs halb versteckt ist, wo es doch sinnvoller leicht auffindbar ins ZUM-Wiki gestellt und dort gegebenenfalls verbessert werden könnte.
Das ist eine der wenigen Meinungsverschiedenheiten, die ich mit Herrn Rau habe, der durchaus nicht einsehen will, dass seine hervorragenden Texte zu Informatik, Englisch und Schulorganisation eben nicht erst von ihm überarbeitet werden müssen, um sinnvoll im Wiki Platz zu finden. Die Wikifizierung lässt sich ja auch von anderen nachholen.
Neuerdings weise ich auch in Twitter auf das ZUM-Wiki hin.

16.4.09

Was passt nicht in diese Reihe?

Der Lehrerfreund, für mich zusammen mit Lehrerzimmer der Lehrerblog, den ich am regelmäßigsten lese, hat in einem Blogbeitrag neun sehr lesenswerte Lehrerblogs vorgestellt. Einer ist dabei, der nicht dahin gehört.
Man sollte sich die Blogs mal ansehen und wenn man die schwere Wahl für drei von ihnen treffen kann, auch dort abstimmen. Die meisten hatte ich vorher schon verlinkt, einige hatte ich freilich erst bei der Vorstellung der 70 Lehrerblogs kennengelernt.
Besten Dank für die Initiative an den Lehrerfreund!