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25.11.16

Längere Pausen stärken die Leistungsfähigkeit der Schüler

"Die AAP empfiehlt längere Pausenzeiten nicht nur, weil die Kinder damit die Möglichkeit bekommen, Dampf abzulassen, um später fokussierter arbeiten zu können.
Die Tatsache, dass die Kinder sich über den Tag verteilt öfter bewegen können, sei zudem gesundheitsfördernd und beuge Übergewicht vor, schreibt die Vereinigung auf ihrer Webseite. Durch den Austausch mit den anderen Kindern würden die Kleinen ihre sozialen Fähigkeiten ausbauen und sich in Selbstkontrolle üben.
Eine Studie der Stanford University kam zu ähnlichen Ergebnissen: Forscher initiierten dafür an mehreren Schulen Pausenprojekte und kamen zu dem Schluss, dass Pausen wichtig für ein positives Schulklima sind. Schüler würden seltener gemobbt, meldeteren sich weniger häufig krank und erzielten bessere Leistungen." (Huffington Post 25.11.16)
Verwundern kann mich das Ergebnis solcher Studien nicht, auch wenn ich es mehr gehofft hätte, als ich es hätte belegen können. Vielleicht spielt dabei freilich sogar auch eine Rolle, dass die Lehrer mehr Zeit zur Organisationsaufgaben und Gespräche haben und deshalb weniger abgehetzt in den Unterricht kommen. 

17.2.16

Rücksichtnahme oder gar Manipulation? Wie man Klausurergebnisse beeinflussen kann

"Jede Stunde, die eine Klausur später als zehn Uhr stattfindet, sorgt demnach für ein schlechteres Ergebnis. Die beste Prüfungszeit sei zwischen neun und zehn Uhr morgens. Besonders stark mache sich die Uhrzeit bei Schülern bemerkbar, die insgesamt schlechtere Noten haben als der Durchschnitt.
Einen größeren Einfluss als der Zeitpunkt der Prüfung hat laut der Untersuchung allerdings etwas anderes: Entscheidend ist, ob die Schüler nach jeder Stunde eine Pause und vor der Klausur eine längere Pause von 20 bis 30 Minuten hatten. Wenn dies der Fall war, verbesserten sich die Testergebnisse sogar über den Tag hinweg." (Je länger die Pausen, desto besser die Noten, Spiegel online 16.2.16)

Schreibt eure Klausuren lieber vormittags, dann seid ihr besser Wired 16.2.16:
"Forscher haben die standardisierten Tests aller dänischen Schüler zwischen 8 und 15 Jahren ausgewertet, die zwischen 2009 und 2013 die Schule besuchten. Dabei zeigte sich: Morgens schnitten die Kinder und Jugendlichen viel besser ab als gegen Ende des Schultages. Mit jeder Stunde, die verging, verschlechterten sich die Testergebnisse um durchschnittlich 0,9 Prozent. Schlechte Schüler waren davon stärker betroffen als gute." 

Selbst wenn die Uhrzeiten wie bei Landeszentralabitur festgelegt sind und vor der Klausur kein Unterricht ist, hat es natürlich einen Einfluss, ob man zwei Klausuren an aufeinander folgenden Tagen oder mit einem Tag Unterbrechung schreibt. Je nach Begleitfach tritt man also mit unterschiedlichen Voraussetzungen zur Klausur an. 

Klausuren und Klausurvorbereitung aus der Sicht des Einzelnen