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26.6.15

"Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut ..."

"... von allen und für alle".

Das bedeutet eine Enteignung aller Kohenstoffbesitzer (Kohle, Öl, Gas).

Herzlichen Dank an Ottmar Edenhofer (ZEIT Nr.26) für dies klare Herausstellen eines zentralen Satzes der päpstlichen Enzyklika.
Ich werde noch mehr dazu schreiben.

Zunächst nur ein Zitat aus Wikipedia über die Hauptaussagen der Enzyklika:
"Der Papst fordert damit eine sogenannte Dekarbonisierung der Weltwirtschaft und einen Erdöl- undKohleausstieg. Ebenfalls kritisiert der Papst den Konsumismus. Der „Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil nur in Katastrophen enden“ könne. Ausdrücklich erklärt Franziskus den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu einem universalen Menschenrecht, das wirtschaftlichem Profitstreben enthoben sein sollte.
Weiterhin kritisiert der Papst die Dominanz der Wirtschaft, insbesondere der Finanzwirtschaft gegenüber der Politik, die einen wirksamen Umweltschutz verhindere."
Seite „Laudato si’“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Juni 2015, 07:23 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Laudato_si%E2%80%99&oldid=143438055(Abgerufen: 26. Juni 2015, 09:42 UTC)

Klimaschutz und Kohlenutzung sind unvereinbar, ZEIT online 29.6.15

8.1.10

Technologiekritik

Standardsituationen der Technologiekritik hat Kathrin Passig im Dezember 2009 im Merkur zusammengestellt. Ich danke Herrn Rau für den Hinweis.
Bei Lektüre der ausfühlichen Aufzählung der auf der jeweiligen Stufe üblichen kritischen Argumente habe ich freilich aufgehört, als ich den Eindruck gewann, Frau Passig wolle sich nicht dazu äußern, dass dieselben Argumente auch gegen Technologien vorgebracht werden, die sich nachher nicht durchsetzen.
Natürlich muss eine Technologie einen sinnvollen Zweck erfüllen, für einen zureichenden Teil der Bevölkerung erlernbar und im übrigen auch finanzierbar sein.
Ich hoffe, das Argument der Umweltschädlichkeit wird von ihr nicht unter die "Standardsituationen" gezählt. Denn es ist leider eins, dass gegen extrem viele Technologien einzuwenden ist, die uns das Leben bequemer und oft auch unterhaltsamer machen. Dazu zählt z.B. die Suchmaschine Google, weil sie von sehr wenig energieeffizienten Servern aus betrieben wird.
Leider habe ich mich noch nicht zum Boykott von Google überreden können, geschweige denn andere. Aber man sollte wenigstens auf darauf hinweisen, dass Googles Weste in diesem Bereich alles andere als weiß ist.

30.8.09

Umweltschutz und Computer

Als der Mensch die Erde zu seiner Sklavin machte, zerstörte der Mensch auch immer mehr ihre Fähigkeit, für sich selbst Vorsorge zu treffen. Er übernahm die Verantwortung, die Natur zu lenken, eine Verantwortung, von der wir heute wissen, dass er sie nicht tragen kann. Umweltschutz ist der Versuch, die Selbststeuerung der Natur wiederzugewinnen. Wir wissen nicht, ob die Tatsache, dass er so wenig Fortschritte macht, nicht vielleicht bedeutet, dass es schon zu spät ist. Die Rohstoffe sind nahezu erschöpft, und das Gleichgewicht der Natur ist erheblich gestört. Da kommt mit den Mikroprozessoren, mit dem Chip, mit dem Computer plötzlich die Chance, Produktivität zu erhöhen, ohne vermehrt Rohstoffe zu verheizen. Die Möglichkeit, Vorgänge berechenbar und damit beherrschbar zu machen, die vordem zu kompliziert dafür erschienen. Die Rettung.

8.11.08

Aktionstag: Rettet die Kastanien!

Was tut Ihre Stadt im Sinne der Aktion "Rettet die Kastanien!"?
Was können Sie tun, um dabei zu helfen?
Vielleicht fragen Sie mal bei Ihrer Kommunalverwaltung nach.