Ich habe natürlich darüber nachgedacht: Ruth Brandt, Lady Di ...
Aber erst Bettina Wulff verdanke ich, dass mir der große Zusammenhang deutlicher geworden ist: Hillary Clinton, Michelle Obama, Ségolène Royal, Valérie Trierweiler. Die Liste ließe sich - jede mit einer ganz eigenen Geschichte - fortsetzen.*
Wie schwer ist es auch der "Mann an ihrer Seite" zu sein: François Hollande, Bill Clinton.
Braucht ein "großer" Mann einen "Boss" (Eleanor Roosevelt, Loki Schmidt, ...)? Oder besser die passende Abfolge von Lebensgefährtinnen?
Wie steht es bei "großen Frauen"? Margaret Thatcher, Angela Merkel? Hillary Clinton, Ségolène Royal ... ? Oder Lou Andreas-Salomé, Alma Mahler-Werfel ...?
Es gibt viel nachzudenken. Vielleicht ist es noch nicht Zeit für einen Blogartikel? Oder hat jemand von euch schon den Durchblick?
Dann wären da noch Inge Jens "Unvollständige Erinnerungen" sowie Katja Manns und Elisabeth Johnsons ungeschriebene Memoiren.
Ich habe großen Respekt vor der Unvollständigkeit der öffentlichen Erinnerungen dieser und anderer Partner wichtiger Personen.
So sehr meine Neugier wünschte, sie wären ähnlich mitteilsam wie so manche - etwas weniger wichtige - Person auf Facebook.
*Elly Heuss-Knapp, Auguste Adenauer,
Der FR verdanke ich den Hinweis auf bzw. die Erinnerung an Winnie Mandela, Miriam Raffaella Bartolini, Danuta Walesa und Cherie Blair.
Laut FR vom 13.9.12, S.39 schrieb Danuta Walesa in ihren Memoiren: "Im August [1980] ist alles zusammengebrochen. Unser Nest wurde auseinandergerissen" und laut AFP "Ich bin wohl berechtigt, den Computer zu hassen, der [für ihn] wichtiger geworden ist als die Menschen". Diese Memoiren schrieb sie 31 Jahre nach der Erfahrung von 1980.
Die faz.net äußerte sich anlässlich Danuta Walesas Buch schon 2011 auch zu öffentlichen Aussagen anderer First Ladys, u.a. Nobuko Kans, die schon während der Amtszeit ihres Mannes äußerte, er sei "kein geborener Führer und ein schlechter Redner" (faz.net).
Insofern ist Bettina Wulff ja wohl noch zurückhaltend (?), zumal sie sich noch nicht über dreckige Socken geäußert hat wie eine andere Präsidentengattin.
(wird nach weiterem Nachdenken weiter verändert)
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10.9.12
8.9.10
Arianna Huffington Januar 2007
Die Star-Bloggerin der USA, Arianna Huffington, deren Blog inzwischen eine der angesehensten politischen Netzadressen ist, hat im Januar 2007 Spiegel online ein Interview gegeben, das ich in Erinnerung rufen möchte.
Wie lange her kommen einem die Auseinandersetzungen der Bush-Ära und selbst der Vorwahl-Kampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama vor! Und doch ist die Weltpolitik noch immer ganz wesentlich von den Fehlern aus der Bush-Zeit überschattet. Und Obama könnte daran scheitern, dass er sie nicht so überwinden kann, wie er sich das erhoffte. Das gilt nicht nur für seinen Versuch, die unglückseligen Kriege gegen Irak und Afghanistan zu beenden.
Doch nun zu dem Interview:
Hillary und Barack ziehen an einem Strang. Wer hätte es damals gedacht?
Und wie schwer fällt ihnen, gegen Netanjahu und die Folgen der Siedlungpolitik anzukommen und einen Weg zum Frieden zu eröffnen.
Wie lange her kommen einem die Auseinandersetzungen der Bush-Ära und selbst der Vorwahl-Kampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama vor! Und doch ist die Weltpolitik noch immer ganz wesentlich von den Fehlern aus der Bush-Zeit überschattet. Und Obama könnte daran scheitern, dass er sie nicht so überwinden kann, wie er sich das erhoffte. Das gilt nicht nur für seinen Versuch, die unglückseligen Kriege gegen Irak und Afghanistan zu beenden.
Doch nun zu dem Interview:
Huffington: Die Mainstream-Medien formulieren immer nur Gemeinplätze, sie sehen alles durch einen Rechts-gegen-links-Filter. Es ist absurd, den Krieg im Irak durch diesen Filter zu betrachten – die Mainstream-Medien machen es trotzdem. Senator Sam Brownback zum Beispiel ist ein renommierter Republikaner, und er ist gegen den Eskalationsplan des Präsidenten für den Irak. Trotzdem reden die meisten US-Journalisten weiter von "Druck von links". Den Bloggern fällt unter anderem die Rolle zu, die Mainstream-Medien aufzurütteln: Hört endlich auf, so reflexhaft zu berichten! Das Gleiche gilt für Themen wie die Gesundheitspolitik oder den "Krieg gegen Drogen".
SPIEGEL ONLINE: Barack Obama ist für Blogger im Moment augenschenlich interessanter als Hilllary Clinton, es wird mehr über ihn geschrieben – warum? Und wie inwieweit beeinflusst das die Allgemeinheit?
Huffington: Vorwahlen wurden immer vor allem von jenen beeinflusst, die sich politisch am stärksten engagieren – Blogs sind da nur ein weiteres Element. Für die meisten Blogger ist Authentizität ein wichtiges Kriterium. Sie reagieren allergisch auf übervorsichtige Politiker. Das ist Hillary Clintons Problem mit der Blogosphäre: Sie ist so berechnend, dass man es förmlich riechen kann. Jeder Gedanke wurde von ihr und ihren Ratgebern auf vielfache Weise durchgegangen. Das ist so künstlich!
Hillary und Barack ziehen an einem Strang. Wer hätte es damals gedacht?
Und wie schwer fällt ihnen, gegen Netanjahu und die Folgen der Siedlungpolitik anzukommen und einen Weg zum Frieden zu eröffnen.
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