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19.6.16

Bildung in der digitalen Welt

Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“
  Kommt jetzt endlich die richtige Bildungspolitik in Deutschland?
  (Lisa Rosas Kritik am Papier der KMK, 17.6.16)
"Diese Rede vom „Vorbereiten auf“ macht mich ja immer stutzig, denn die Menschen leben doch schon in der digitalisierten Welt, und das schon seit Jahren. Da kommt jede Vorbereitung schon rein zeitlich zu spät und kann doch nur als Begleitung gedacht werden. Es ist tatsächlich ein Hinweis darauf, dass noch gar nicht verstanden wurde, dass die digitalisierte Welt nicht erst nach der Vorbereitung betreten wird, sondern dass wir in ihr leben, ob wir es wollen oder nicht. [...]Ob es sich um die obszön niedrige Entlohnung von Erziehern und DaF-Lehrern oder um die miserable „student-staff-ratio“ in Deutschlands Schulen und Hochschulen handelt: Ohne einen dramatischen politischen Wechsel im Bereich der Personalressourcen wird auch diese neue „Strategie der ‚Bildung in der digitalen Welt‘“ nicht erfolgreich sein."

Einen Eindruck, worum es dabei praktisch geht, vermitteln die folgenden Publikationen:

Bundeszentrale zur politischen Bildung: "Notizen" aus der Welt der digitalen Bildung

ZUM-Wiki: Digitales Lernen; Digitale Medien

Das ZUM-Team im ZUM-Blog über eine Diskussion des Strategiepapiers zur digitalen Bildung der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin und eine gemeinsame Stakeholder-Konferenz von BMBF und KMK mit dem Titel „Digitaler Wandel in der Bildung: Perspektiven für Deutschland“ 

Der Blog Medienistik recht ausführlich zu denselben Veranstaltungen 




15.2.08

Eine Ministerin wird man leichter los als ein funktionsunfähiges Computerprogramm

Ein Lob auf die Demokratie! Zwar hat Frau Wolff durchgesetzt, dass das erwiesenermaßen funktionsunfähige Programm LUSD weiter benutzt werden muss, aber immerhin sie selbst geht. Sie hat vieles gut gemeint, aber ihr Weggang ist ein großer Gewinn.

14.12.07

Vernunft bei Kultusministern?

In einer Presseerklärung des hessischen Kultusministeriums heißt es, die Kultusministerkonferenz wolle ihre ihre Festlegungen zu G8 überprüfen.
Dabei sollen die Vorgaben der KMK zu G8 – unter anderem die Festlegung auf 265 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 5 bis 12 – und deren unterrichtsorganisatorische Umsetzung in den Ländern besonders berücksichtigt werden. Der KMK-Ausschuss soll aufzeigen, welche Möglichkeiten der Flexibilisierung unter Wahrung der Qualitätsanforderungen von Bildungsstandards bestehen.

Vernunft bei Kultusministern? - Ich befürchte, hier geht es nur um Augenwischerei bis zum Wahltermin.
Gern würde ich widerlegt.