In der amerikanischen Buisinesswelt macht Dan Roam gegenwärtig Furore, weil er statt vieler Powerpointfolien nur eine Tafel einsetzt, auf die er von Hand Strichmännchen, Kästchen und Pfeile zeichnet.
So führt er z.B. vor, wie er die Absurdität der Boni für amerikanische Banker erklärt.
Weshalb das ein sinnvolles Verfahren ist, erläutert sein Bestseller The Back of the Napkin (deutsch: Auf der Serviette erklärt: Mit ein paar Strichen schnell überzeugen statt lange präsentieren, 2010. ISBN 3868810161 (Rezension/Buchausschnitte).
Die 6 w-Fragen (wer/was, wie viel, wo, wann; wie, warum), auf deren Beantwortung er seine Visualisierungen abstellt, tauchten sogar bei den Hirnforschern zur Bezeichnung wichtiger Nervenstänge im Gehirn auf.
Die Bilder, die dazu dienen, die Moderation einer Diskussion zu unterstützen (Visual Fascilitation) oder den Verlauf eines Gesprächs festzuhalten (Graphic Recording), sind dann freilich schon weniger simpel, wirken freilich ganz ähnlich wie ein - freilich sehr gut aufgeräumtes - Tafelbild nach einer Doppelstunde.
Zu den gehirnphysiologischen Hintergründen führt Roam den Titel Die blinde Frau, die sehen kann von Vilaynur S. Ranachandran an, der freilich noch eine Vielzahl anderer interessanter Bewusstseinsphänomene vorstellt.
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