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29.9.10

kommentierte Links

Maik Rieken arbeitet mit Blogs, die nur innerhalb einer beschränkten Gruppe zugänglich sind und wertet die Ergebnisse aus.

Auch Tom Barret gibt Hinweise für das Unterrichten mit Blogs und bietet eine Fülle weiterer Empfehlungen zu Unterrichtsmethoden, freilich auf Englisch.

1.1.10

Bildung in Blogs

Auf eine Aktion von Literatenmelu gehe ich gerne ein.
Ihre Fragen:
1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
an Personen, an Aussprüche wie der eines Lateinlehrers "Aufreizend sei nicht Nacktheit, sondern raffinierte Entblößung." (Das interessierte in der Pubertät.)
2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
Schulzeit: 1950-63: Tafel (Wand- und Schiefer-, weniger Papp- und Emailtafel), Wandrelief; Hefte, Bücher, Zeitung, Radio (erstmals 1954 bei Fußballweltmeisterschaft; unvergessen die Hörspieladaption von Schillers Wallenstein) lernte ich außerhalb der Schule kennen. In die Computernutzung führte mich dann mein 8-jähriger Sohn ein, ergänzt durch Lehrerfortbildung verschiedener Art; für Internetnutzung, Homepageerstellung etc. war eine schulinterne Fortbildung durch unseren stellvertretenden Schulleiter konstitutiv, der seinerseits von mir die Verwendung von Wikis im Unterricht aufgriff.
3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
Vornehmlich: mehr Hilfe (z.B. Angebot von Supervision in Gruppen), weniger Druck! - Ja, Blogs und Wikis, überhaupt Web 2.0 dürfen auch mit ihren Möglichkeiten vorgestellt werden; sind aber sehr sekundär.
4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
Selbstverständlich sinnvoll, sie sollten aber nicht überbewertet werden. Auch in diesem Fall gilt: ohne eigenes Schreiben ist die Verwendung meist problematisch.
5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?
Bei Autisten unbedingt, sonst ist oft persönliche Ermutigung nicht zu ersetzen.

Allgemein halte ich viel von von Hentigs Grundsatz: Die Menschen stärken, die Sachen klären und seinen Grundüberlegungen zu Bildung.

Weil digital natives annehmen könnten, ich hätte etwas gegen Blogs und Wikis im Unterricht, hier der Hinweis auf eine Unterrichtsreihe mit Blog-Einsatz, die mir sehr gut gefallen hat, (vgl. auch Vorleser) dann der Hinweis auf meinen Wiki-Einsatz im Unterricht und meine Blogartikel zu Wikis und Blogs im Unterricht.

22.9.09

Nicht nur Wikis!

"Web-2.0-Umgebungen bieten die Möglichkeit, Hochschulseminare öffentlich, das heißt unter Beteiligung von Personen außerhalb der Hochschule, abzuhalten." So hat cspannagel den Inhalt zweier Vorträge zusammengefasst, auf die ich hier hinweisen will.
Hier die Links: Öffentliche Seminare im Web 2.0 (Vorsicht:Pdf-Datei, daher eine gewisse Ladezeit), Folien zum Vortrag (rasch durchgeklickt), Gemeinsam lernen mit Wikis, Weblogs und Twitter (Folien zum Vortrag, teilidentisch mit denen vom vorigen), (Vortragsaufzeichnung, Video mit Folien)
Viel Kritisches kann ich dazu nicht sagen, dafür halte ich den Ansatz für viel zu vielversprechend. So sage ich nur mit Maik Rieken, Herrn Larbig u.a.: Man darf über der Methode aber die Inhalte nicht vergessen. Als ob Christian Spannagel jemals in Versuchung dazu wäre!

Hier noch ein Hinweis darauf, wie Lisa Rosa ihre Referendare dazu angeleitet hat, mit Blogs zu arbeiten, und einer dazu, wie Andreas Kalt die Blogs findet, die er für die Arbeit mit seinen Schülern braucht.

21.3.09

Blogs an der Uni - Vorbild für Schule?

Christian Wagner, Professor an der Faculty of Business der City University Hong Kong, setzt Blogs an der Uni ein. C. Spannagel sieht sein Verfahren Weblogs zu bewerten, grudsätzlich kritisch. Prof. Neuhaus empfiehlt ein differenzierteres Bewertungsschema.
Und hier erläutert ein Student, wie er sie fürs Studium verwendet.
hier
Die Übertragung auf Lehrer und Schüler bleibt da freilich noch zu leisten.