Pisa-Studie zum Wohlbefinden: Wie ein Abendessen am Familientisch die Leistung der Schüler verbessern kann SPON 19.4.17
Am härtesten trifft es die Migranten SPON 6.12.2007
"Im deutschen Schulsystem werden Migranten früh abgehängt. Die Pisa-Studie zeigt: Einwandererkinder, die in Deutschland aufwachsen, schneiden sogar schlechter ab als im Ausland geborene Schüler."
"Deutsche Jugendliche sind laut neuer Pisa-Studie nach wie vor gute Schüler. Verbessert haben sie sich aber kaum – und wenig Lust auf Technik und Naturwissenschaften."
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20.4.17
24.3.11
Störfall Fukushima
Plastiktüten im Polarmeer, verstrahlte Rotkehlchen, die Opfer der Atombombe alternativlos (?) periodischen Atomkatastrophen ausgesetzt, angesichts deren nur kollektives Bewahren von Würde in der menschengemachten Katastrophe Menschlichkeit bewahren kann.
Unterschiede von Kulturen und das gemeinsam Menschliche.
Es gäbe zu viel darzustellen, abzuwägen. Daher zunächst nur Links und Nachweise von Belegstellen, bevor ich versuche, ein Thema genauer zu betrachten.
RWE klagt gegen Biblis-Abschaltung (31.3.)
Sie schämen sich nicht, trotz der vielen Milliarden an Subventionen. - Und die Regierung schämte sich nicht, ein Gesetz zu umgehen, das den Konzernen keine Schadensersatzklage ermöglicht hätte, nur um ein Wahlergebnis zu verhindern, das dann trotzdem kam.
Christa Wolf: Interview zu ihrem Roman Störfall, ZEIT online
Kenichi Michima über die Sicht auf Fukushima und die japanische Kultur, Frankfurter Rundschau
Gesine Foljanty-Jost: Japaner trauern anders, ZEIT 24.3.11, S.51
Adolf Muschg: 50 Tapfere retten das Bild der Japaner von sich selbst, ZEIT 24.3.11, S.52
Andreas Maier: Natur war gestern, ZEIT 24.3.11, S.49
Mit keinem Autor gehe ich ganz konform, aber zu oberflächlich wäre noch ein Versuch, meine Position gegen diese Aussagen abzugrenzen.
Angesichts der vielen Themen weiche ich - auch in anderen Blogs - zunächst in Links aus, die vielleicht Anregungen für Gesprächsansätze im Unterricht bieten.
Nach und nach werde ich versuchen, die Einträge auszubauen (vgl. den zum Angriff auf Libyen).
Nachtrag vom 2.4.:
Gefahren für Tokio vorläufig noch nicht groß
Unterschiede von Kulturen und das gemeinsam Menschliche.
Es gäbe zu viel darzustellen, abzuwägen. Daher zunächst nur Links und Nachweise von Belegstellen, bevor ich versuche, ein Thema genauer zu betrachten.
RWE klagt gegen Biblis-Abschaltung (31.3.)
Sie schämen sich nicht, trotz der vielen Milliarden an Subventionen. - Und die Regierung schämte sich nicht, ein Gesetz zu umgehen, das den Konzernen keine Schadensersatzklage ermöglicht hätte, nur um ein Wahlergebnis zu verhindern, das dann trotzdem kam.
Christa Wolf: Interview zu ihrem Roman Störfall, ZEIT online
Kenichi Michima über die Sicht auf Fukushima und die japanische Kultur, Frankfurter Rundschau
Gesine Foljanty-Jost: Japaner trauern anders, ZEIT 24.3.11, S.51
Adolf Muschg: 50 Tapfere retten das Bild der Japaner von sich selbst, ZEIT 24.3.11, S.52
Andreas Maier: Natur war gestern, ZEIT 24.3.11, S.49
Mit keinem Autor gehe ich ganz konform, aber zu oberflächlich wäre noch ein Versuch, meine Position gegen diese Aussagen abzugrenzen.
Angesichts der vielen Themen weiche ich - auch in anderen Blogs - zunächst in Links aus, die vielleicht Anregungen für Gesprächsansätze im Unterricht bieten.
Nach und nach werde ich versuchen, die Einträge auszubauen (vgl. den zum Angriff auf Libyen).
Nachtrag vom 2.4.:
Gefahren für Tokio vorläufig noch nicht groß
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6.12.10
Das Bildungsideal der deutschen Klassik und die moderne Arbeitswelt
Theodor Litt unterscheidet die deutsche Klassik und die moderne Arbeitswelt zunächst von ihren Zielsetzungen her. Während die Klassik in der Ausbildung der Menschlichkeit das höchste Ziel gesehen habe, sei dies in der sachbezogenen Arbeitswelt der technische Fortschritt.
Das sei schon in der Klassik so gesehen worden. Man orientierte sich an Rousseau, der den Menschen in seinem Eigentlichen durch die Kultur bedroht sah.
Im Sinne einer naturgerechten Auffassung der Natur wendete sich Goethe gegen ihre Mathematisierung (vgl. seine Farbenlehre im Unterschied zur Newtonschen).
Doch, so hebt Litt hervor, Freiheit bleibe dem Menschen beim Umgang mit der Sache erhalten, weil ja erst der freie Wille die Konzentration auf die Sache erreiche.
Das Bildungsideal der Klassik und das Bemühen um technischen Fortschritt stehen nach Litt aber gerade nicht in einem unversöhnbaren Gegensatz, denn:
(Zwar enthält der Eintrag schon einige Hauptgedanken der Schrift. Er soll aber bei Gelegenheit ergänzt werden.)
Das sei schon in der Klassik so gesehen worden. Man orientierte sich an Rousseau, der den Menschen in seinem Eigentlichen durch die Kultur bedroht sah.
Im Sinne einer naturgerechten Auffassung der Natur wendete sich Goethe gegen ihre Mathematisierung (vgl. seine Farbenlehre im Unterschied zur Newtonschen).
Doch, so hebt Litt hervor, Freiheit bleibe dem Menschen beim Umgang mit der Sache erhalten, weil ja erst der freie Wille die Konzentration auf die Sache erreiche.
Das Bildungsideal der Klassik und das Bemühen um technischen Fortschritt stehen nach Litt aber gerade nicht in einem unversöhnbaren Gegensatz, denn:
Je, weniger das Selbst im sachlichen Ergebnis von sich zu entdecken vermag, um so fester darf es vertrauen, im Mühen um dies Ergebnis auch sich selbst vorwärtsgebracht, ja recht eigentlich „gebildet" zu haben. Der „Veräußerlichung", die sich im Ergreifen der Sache vollendet, gebührt ein Ehrenplatz im Kreise der Betätigungen, die in der „Bildung" der als Ganzes gesehenen Menschheit zusammenwirken. Und wenn man sich von dem Daß und dem Wie dieser Bildung des „Inneren" am „Äußeren" und durch das „Äußere" überzeugt hat, dann fühlt man sich versucht, in dem Tun des so sich Bildenden eine Äußerung jenes „lebhaften Triebes" zu finden, dem Goethes ungeteilter Beifall gilt: des Triebes, „mit der Welt verbunden ein Ganzes zu bilden". So enthüllt sich die theoretischpraktische Einstellung, mit der sich Goethe so gar nicht befreunden kann, als Erfüllung einer von ihm selbst erhobenen Grundforderung. (S.94)Theodor Litt: Das Bildungsideal der deutschen Klassik und die moderne Arbeitswelt, Bonn 1955, 148 S.
(Zwar enthält der Eintrag schon einige Hauptgedanken der Schrift. Er soll aber bei Gelegenheit ergänzt werden.)
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Theodor Litt
3.11.08
Naturwissenschaftlicher Unterricht
Die Hinweise von Wagenschein, hier zusammengestellt, sind auch für anderen Untericht anregend.
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