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2.11.08

Zum Verhältnis Schüler und Lehrer

Christian Spannagel schildert Jean-Pol Martins Unterrichtsmethode und schließt dann:
Wenn Schüler diese Kommunikationsregeln verinnerlicht haben, dann - so finde ich - können sie sich und andere richtig ernst nehmen und fühlen sich nicht als die “dummen” Schüler im Vergleich zum “allwissenden” Lehrer. Der betont nämlich immer wieder, dass er selbst auf solche Gedanken nicht gekommen wäre, dass die Schüler toll sind, wenn sie eine geniale Idee kommunizieren usw.

So kurz habe ich einen entscheidenden Aspekt von "Lernen durch Lehren" noch nicht formuliert gesehen.

25.10.08

Schüler als Lehrer

Hübsch und griffig formuliert Reinhard Kahls Bericht über den Französischunterricht, in dem besser gelernt wird, weil mehr Fehler gemacht werden, vor allem von den Lehrern.
Man kann verstehen, dass Jean-Pol Martin diesen Artikel über seine Methoder Lernen durch Lehren gern auf seinen Blog stellt. Es lohnt sich, den Artikel zu lesen.

Noch interessanter war es mir freilich, mitzubekommen, wie Schüler der 11. Klasse, von der im Artikel die Rede war, sich mit Lehramtsstudenten über ihren Unterricht austauschen. Man sollte sich von den ersten Beiträgen, in denen Martin (jpm) sich auf französisch äußert, nicht irritieren lassen, sondern gleich weitergehen zu der Stelle, wo Hanna etwas über den Unterricht sagt.
Wenn man schon dabei ist, sollte man allerdings auch mitverfolgen, wie die Lehramtsstudenten über Lernen durch Lehren diskutieren und wie sie auf den Gedanken kommen, mit den Schülern der 11c Verbindung aufzunehmen.

25.12.07

Lehrer überfordert, Schüler unterfordert - Ist das der deutsche Normalfall?

Jean-Pol Martin führte dazu eine Internetdiskussion.
In der Tat scheint mir durch das Bemühen, es allen Schülern recht zu machen, ohne einen erheblichen Anteil eigenverantwortlichen Lernens, der von Schülern wirklich angenommen wird, ein solches Ergebnis bei der gegenwärtig üblichen Unterrichtsorganisation unvermeidlich.

21.8.07

Lernbehinderung durch Prüfung

"Eine Prüfung ist umso wirksamer, je unwichtiger sie ist." (Reinhard Kahl) [vermutlich gemeint: "umso hilfreicher, je unwichtiger sie für eine Schullaufbahnentscheidung ist" Fontanefan]

"Man sollte nie den aktuellen Stoff prüfen.
Dann würde sich Lernen verändern.
Weg vom Üben für den Test, hin zum Lernen der Inhalte, üben der Kompetenzen [...].
[Vernünftige Schulen] haben sich vom Bulimie-Lernen verabschiedet: Nie mehr viel reistopfen und wieder ausspucken." (Reinhard Kahl in: Frankfurter Rundschau vom 18.8.2007)

Recht hat er. Zwar wird in der deutschen Bildungslandschaft seit gut 30 Jahre in die entgegengesetzte Richtung gearbeitet, aber man könnte ja auch einmal aus Fehlern lernen.

1.7.07

Bewertung von Lehrern im Netz

Bei spickmich.de wird bewertet. Wem bringt's was? Heise.de hat da eine überzeugende Theorie: weder Schülern noch Lehrern.

Sponsering in der Schule begutachtet die SZ.

Lesetechnikempfehlungen für Fremdsprachen bekomme ich von about.com.