18.9.08

Fraktale backen

ist nicht so ganz arbeitsökonomisch, aber die Ergebnisse sind hübsch und lassen auf den Prozess zurückschließen.
Den Hinweis habe ich - einmal mehr - von Herrn Rau.

15.9.08

Blogger und Mailer aller Provider vereinigt euch!

Diese Aufforderung kann man bei Apanat finden. Dort steht auch, wie er darauf kommt.

14.9.08

Sinnvolle Unterstützung für Lehrer

Wir denken immerzu darüber nach, Strukturen zu ändern. Und die Personen, die diese Strukturen mit Leben füllen sollen, die Lehrer, lassen wir vor sich hin wurschteln. Lehrer sind die ewigen Randfiguren in bildungspolitischen Debatten. Dabei müssten sie in deren Mittelpunkt stehen.
Wo er Recht hat, hat er Recht, Bernhard Bueb, bekannt geworden durch sein Lob der Disziplin.
Stets glaubt man nämlich, nur durch Ausbildungsordnungen und Vorschriften Unterricht verbessern zu können. Dabei bedarf es gezielter Auswahl der Mitarbeiter und gezielter Unterstützung. Man sage nicht, Vergleichsarbeiten unterstützten Schüler oder Lehrer.
Den Hinweis auf das Interview mit Bueb verdanke ich wieder Herrn Rau.

9.9.08

Lehrerzimmer

Herr Rau berichtet von den Gedanken, die man sich in seinem Kollegium über die Sitzordnung in einem erweiterten Lehrerzimmer gemacht hat: "Vorschlag vom Kollegen: Sitzgruppen nach Fächern ordnen. Schon bisher hatten die Religionslehrer, aber eigentlich nur die, ihren Stammtisch. Ich kann mir dann aussuchen, ob ich eher bei den Deutsch- oder Englischlehrern hocke."
Das erinnert mich an meine Erfahrungen:
Wir hatten ursprünglich - von einer Situation mit wenigen Lehrern ausgehend - 8 große Tische, die zu einem Großblock zusammengestellt waren. Da gab es eine Reihe von Lehrern, die feste Sitzplätze hatten, teils duldeten sie niemanden auf ihrem Platz, teils suchten sie sich, wenn er besetzt war stillschweigend einen benachbarten; aber jeder, der einige Zeit an der Schule war, wusste, von den betreffenden Lehrerinnen und Lehrern, wo sie ihren Platz hatten. (Ich hatte lange Zeit eine Schwäche für die "Bibliothek", die eigentlich eher ein breiter Gang mit Bücherregalen an der einen, Fenstern an der anderen Seite war. Aber es waren nicht die Bücher, die mich anzogen, sondern die netten Kolleginnen und Kollegen.)
Ich hatte nie einen Platz, sondern setzte mich immer nur auf Plätze, die gerade frei waren, entweder weil der Platzbesitzer im Unterricht war oder weil es einer der wenigen nicht festgelegten Plätze war.
Danach gab es Tischgruppen. Besonders gut war die Atmosphäre bei den Referendaren, die über viele Jahre hin einen vorbildlichen Zusammenhalt hatten. Ehemalige Referendare setzten sich deshalb auch besonders gern dorthin. Das führte schließlich dazu, dass für die aktuellen Referendare dort bald kein Platz mehr war und sie sich einen neuen Tisch suchen mussten.
Mehr darf ich aber nicht dazu erzählen, sonst wird eine Schulchronik daraus. Aber vielleicht komme ich noch einmal darauf zurück.

7.9.08

Hochschule in der Hand der Wirtschaft

In Baden-Württemberg ist man ganz offen und nennt die Universitätsrektoren gleich Vorstandsvorsitzende und die Kontrollorgane Aufsichtsräte. In anderen Bundesländern heßen sie noch Hochschulrat oder Kuratorium. Dass die Kriterien für wissenschaftliche Leistung neuerdings weitgehend in der Masse eingeworbener Gelder und verkaufter Produkte gemessen wird, daran hat man sich schon gewöhnt. Dies ist für mich eine Steigerung, die ich bisher übersehen hatte.
Dass dies zu einer noch weitgehenderen Marginalisierung von Geistes- und Kulturwissenschaften zu führen droht, ist aus dem jüngsten Hochschulstreit in Siegen abzulesen, über den Klaus Kreimeier in der ZEIT Nr.36 vom 28.8.08 berichtete.

5.9.08

Tagebuch eines 68ers weiter vervollständigt

Inzwischen sind die Einträge zu 1968 bis zum 30.5. über die bisherigen Rumpfeinträge hinaus vervollständigt worden. Den ausführlichen Eintrag zum 28.4. (in dem ich nur die Zahlen zum endgültigen Wahlergebnis weggelassen habe) habe ich auch kommentiert.

4.9.08

Lehrerblogs

Tamara Specht und Susanne Horsch haben Spiegel-online auf die Sprünge geholfen, etwas über Lehrerblogs zu schreiben.
Dass dabei Thomas Raus Lehrerzimmer als ein Favorit herauskommt, gefällt mir, weil es meiner ist. Dass sein Blog deshalb so überlaufen war, dass man ihn nicht mehr erreichen konnte, habe ich bedauernd bemerkt, jetzt finde ich auch das erfreulich.
Nie mehr Schule hat mich, glaube ich, nicht so angemacht. Jedenfalls habe ich früher mal ähnliche Geschichten in einem Lehrerblog gelesen, die mir zu konstruiert vorkamen. Wenn er mit seinem Blog Diskussionen anregt, finde ich das aber gut. (Die führe ich freilich lieber im realen Leben, weil ich schneller reden als tippen kann und ohnehin zuviel Zeit am Computer sitze.)