24.2.09

Versagen der Kultusbürokratie und das Lehrerimage

Obwohl an sich für kaum einen Beruf so gute Planungsgrundlagen bestehen, um die Zahl der zukünftig benötigten Arbeitskraäfte zu bestimmen, gelingt es den Kultusministerien immer wieder, aufgrund falscher Vorhersagen Lehrermangel zu erzeugen.
Inwiefern gibt es gute Planungsgrundlagen:
1. Die Zahl der benötigten Arbeitskräfte ist nicht konjunkturabhängig.
2. Wer eine längere Zeit in dem Beruf tätig ist, hat relativ hohe Schwierigkeiten, den Beruf zu wechseln.
3. Die Nachfrage nach Lehrerstellen ist aufgrund von zwei Mengen, die schon mehrere Jahre zuvor ziemlich genau festliegen, recht genau zu berechnen. Die Mengen sind
a) die Zahl der Kinder, die in den letzten 6 Jahren geboren worden sind,
b) die Zahl der Lehrer, die wegen Erreichen der Altersgrenze in den kommenden Jahren aus dem Dienst ausscheiden werden.

Welche Fehler beim gegenwärtig aufgrund von Fehlplanung entstandenen Lehrermangel bei der Rekrutierung neuer Lehrer begangen werden, hat an zahlreichen Beispielen der Lehrerfreund zusammengestellt.

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