4.6.09

Digitale Medien in der Schule

Gabi Reimann stellt in ihrem Denkarium bemerkenswerte Überlegungen (pdf) dazu vor. Interessant sind auch die Stellungnehmen von Lehrern und Lehrerausbildern.
Ich zitiere daraus zunächst das Folgende:
Wirtschaftswachstum und Positionierung eines Landes auf dem globalen
Markt aber zur führenden Denkfigur für die Gestaltung von Schule zu machen, ist
Ausdruck von Missachtung der individuellen Bedürfnisse junger Menschen. Damit tun
wir uns sicher keinen Gefallen, auch nicht mit Blick auf die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft. Von daher hoffe ich, dass wir unsere Bemühungen um den Einsatz
digitaler Medien in die Schule an den Lernenden und nicht an einer wie auch immer
gearteten Standortfrage ausrichten.

Dann möchte ich aber auch darauf aufmerksam machen, dass sie wenig Sinn darin sieht, wenn digitale Medien nur Hilfsmittel des Lehrers sind, sondern dass sie genutzt werden sollten, Schüler zu selbständigerem, eigenverantwortlichenerem Arbeiten zu verhelfen, durch Arbeit mit selbst erstellten Blogs und Wiki-Artikeln und durch (elektronisch geführte) Lernportofolien.

1 Kommentar:

freiebildung hat gesagt…

Das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Die University of California lässt bei Homeschoolern mittlerweile auch Portfolio-Bewerbungen zu.