7.5.15

"Medieneinsatz in Grundschulen forcieren"

"Eine zentrale zukünftige Herausforderung besteht darin, den Medieneinsatz in Grundschulen zu forcieren" teilt der Aktionsrat Bildung mit.

Über den berichtet die Wikipedia: 
"Der Aktionsrat Bildung ist ein 2005 von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufenes Expertengremium, das "den Stand des deutschen Bildungssystems zu analysieren und zu bewerten, sowie Vorschläge für die Politik zu erarbeiten" sucht. Vorsitzender des Aktionsrates ist derzeit Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg."
In seinem Gutachten "Bildung – mehr als Fachlichkeit"  bemängelt der Aktionsrat laut Welt vom 6.5.15 
"das deutsche Bildungssystem sei zu stark an Fachwissen orientiert. Motivation und Spaß würden vernachlässigt. Vor allem in einem Bereich versagen die Schüler." 
Nämlich bei Motivation und Spaß an Mathematik. Selbst Schüler mit ausgezeichneten Leistungen wollten das Fach nicht studieren. Dabei brauche die Wirtschaft doch gute Mathematikkenntnisse. 
Vor allem seit die Schulen die Mathematikkenntnisse verbessert hätten, sei die Motivation für Mathematik zurückgegangen.
Schon wieder Schülerversagen. Sie sind nicht genügend für Mathematik motiviert.

Vorerst verzichte ich auf einen weiteren Kommentar.

Kommentare:

Herr Rau hat gesagt…

"Forcieren" klingt hier schon ein bisschen nach Zwang. Und das ist ja wohl auch gemeint. Weniger Fachwissen, damit die Leute eher Mathe studieren, habe ich das richtig verstanden? Und schon in der Grundschule? So ein Schmarrn.

Walter Böhme hat gesagt…

Für mich klingt das "Forcieren so, als wollte man sicherstellen, dass alle Grundschule Klassensätze von Computern anschaffen müssen. Das wäre dann eine willkommene Belebung der Nachfrage und würde die Finanzierung anderer Unterrichtsmaterialien noch mehr erschweren.