Ich kenne Mandy als junges, agiles Mitglied im ZUM-Vorstand, das eifrig für das ZUM-Team twittert und bloggt und in der ZUM-Unity auch als MandySchuetze bloggt. Nun weiß ich, dass die ZUM die älteste deutsche Institution ist, die copyrightfreie Unterrichtsmedien im Internet anbietet und dass ihre Hauptvertreter lieber feste Seiten und seit 2005 ZUM-Wikiseiten erstellten als bloggten.
Da traf es mich wie ein Schlag, als ich im Zuge der Wahl zum Lehrerblog 2014 feststellte, dass Mandy einen der ältesten Lehrerblog überhaupt betreibt, noch älter als der Blogklassiker Lehrerzimmer von Herrn Rau.
Hier ihre Beiträge vom Oktober 2002 und die vom April 2014.
Da sie so aktiv für ZUM und ZUM-Wiki wirbt, wird sie mir vermutlich nicht übelnehmen, dass ich die Vorstellung ihres Blogs auch für denselben Zweck nutze.
Ihre Beiträge sind fast durchweg praktisch orientiert, zeugen von eindrucksvoller Kenntnis von Unterrichtsmedien und lassen gelegentlich durchblicken, dass sie im täglichen Leben auch sehr praktisch orientiert ist.
16.4.14
Rete-Mirabile.net oder Komplexes verständlich gemacht
Irgendwie habe ich bei diesen Blogeinträgen den Eindruck, dass Rete-Mirabile es liebt etwas zu verstehen, besonders wenn es nicht über den Augenschein geht (Von der Nichtvermittelbarkeit ...). Dennoch stellt er z.B. für Biologie sehr viel anschauliches Material vor.
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Verständnis
tinatainmentia und Zeitmanagement
Aus Zeitmanagmentgründen fasse ich mich bei dieser Lehramtsstudentin, die Englisch und Deutsch studiert, kurz.
Wer den Artikel über Barocklyrik und Kot gelesen hat, liest nämlich sowieso gleich zwei weitere Artikel. Und dann ist man sowieso total informiert undgrün vor Neid. Nein, nein, ich will nicht Handball spielen können!
Wer den Artikel über Barocklyrik und Kot gelesen hat, liest nämlich sowieso gleich zwei weitere Artikel. Und dann ist man sowieso total informiert und
15.4.14
norberto42 oder intellektuelle Redlichkeit
Mich persönlich interessiert die Frage, ob sich Nietzsches oder Husserls Philosophie mit dem christlichen Glauben vereinbaren lassen, herzlich wenig. Wie norberto42 diese Frage aber mit seinen Versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen, in Verbindung bringt, zeugt nicht nur von großer Schreibkunst, sondern auch davon, dass ihm intellektuelle Redlichkeit kein abstraktes Konzept im Umgang mit Philosophie ist.
Mit ähnlicher Präzision nähert er sich literarischen Texten. Ich werde versuchen, hier nach und nach einige von seinen literarischen Analysen vorzustellen, zunächst die zu Eichendorffs eher unbekanntem Gedicht "Der Unbekannte".
Als Ergänzung der eigenen Interpretation sind seine Analysen nach meinem Eindruck für den Deutschunterricht sehr nützlich. Wer trägt schon bei jeder Stundenvorbereitung so viel Sekundärliteratur zusammen! Ich müsste lügen, wollte ich behaupten, ich läse seinen Blog regelmäßig; aber unter den Lehrerbloggern gehört norberto42 zu den intellektuellen Schwergewichten.
Mit ähnlicher Präzision nähert er sich literarischen Texten. Ich werde versuchen, hier nach und nach einige von seinen literarischen Analysen vorzustellen, zunächst die zu Eichendorffs eher unbekanntem Gedicht "Der Unbekannte".
Als Ergänzung der eigenen Interpretation sind seine Analysen nach meinem Eindruck für den Deutschunterricht sehr nützlich. Wer trägt schon bei jeder Stundenvorbereitung so viel Sekundärliteratur zusammen! Ich müsste lügen, wollte ich behaupten, ich läse seinen Blog regelmäßig; aber unter den Lehrerbloggern gehört norberto42 zu den intellektuellen Schwergewichten.
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norberto42
1.4.14
Überlegungen zum Ablauf und ein neuer Hinweis zur Wahl des Lehrerblogs 2014
Weshalb hat die Wahl einerseits so großes Interesse gefunden (der Artikel "Wahl zum Lehrerblog des Jahres 2014" ist mit bis jetzt 1824 Klicks der am dritthäufigsten besuchte Artikel meines Blogs), und warum haben sich so relativ wenige Lehrerblogger daran beteiligt?
Ich vermute drei Hauptgründe für die geringe Beteiligung:
1. Über Blogkommentar abzustimmen, ist offenbar schwieriger, als ich vermutet hatte (Immerhin waren im Vorfeld der Wahl so viele Kommentare bei mir eingegangen wie sonst nie.)
2. Vermutlich scheuen manche Blogger, eine öffentliche Abstimmung, weil ihre Entscheidung so aufgefasst werden könnte, als hielten sie andere Blogs nicht auch für sehr gut.
3. Schließlich geht es wohl vielen so, dass sie sich - ob öffentlich oder nicht - zwischen ihren Lieblingsblogs nicht entscheiden wollen.
Über diese drei Hemmnisse für eine Abstimmung bei der Wahl hatte ich nicht genügend nachgedacht. Dabei könnte ich mich auch kaum für nur einen Blog entscheiden; schließlich ist es nicht nötig, und anders als bei einer politischen Wahl ist die Wahlentscheidung auch gar nicht wichtig. - Doch bei einer kommenden Wahlausschreibung ist es sicher sinnvoll, eine andere Art der Abstimmung zu versuchen.
Als Ergebnis der Wahl können wir beruhigt festhalten:
Es gibt viele Schüler, die den Histoproblog mögen und nur wenige Lehrer, die sich für einen Lieblings-Lehrerblog entscheiden können.
Für mich ist das Wichtigste: Ich habe zu meinen etwa fünf Lieblingsblogs noch weitere hinzugewonnen. Ich hoffe, es geht vielen anderen auch so.
Dennoch möchte ich hiermit eine Möglichkeit für alle die Lehrerblogger anbieten, die über Google drive abgestimmt haben und ihre Stimme eindeutig als Lehrerbloggerstimme ausweisen wollen.
Jeder, der dort abgestimmt hat, kann mir zusätzlich eine Mail an Fontane44 (at) web.de schreiben, in der er seinen Blog verlinkt und seine Wahlentscheidung angibt.
Für den Fall, dass es Personen gibt, die bei diesem Verfahren fälschen wollen, weise ich jetzt schon darauf hin, dass alle Stimmen, bei denen ein Lehrerblogger angeblich mehrmals abgestimmt hat, ungültig werden.
Schüler, Eltern und andere, die sich für Lehrerblogs interessieren, dürfen mir aber gern ihre Wahlentscheidung bekanntgeben. Falls nicht viele tausend Mails eingehen (sehr unwahrscheinlich!), werde ich im September auch über die so eingegangenen Stimmen berichten.
Außerdem kann ich ja schon berichten, wenn die Zahl der Mails die Hundert überschreiten sollte.
Wenn ich jetzt nicht allzu sehr von Mails überschüttet werde, kann ich bis September in Ruhe die Blogs vorstellen, auf die ich schon immer mal besonders hinweisen wollte. Sozusagen meine Follow Fridays.
Und jetzt wünsche ich allen, die sich noch nicht für einen Lieblings-Lehrerblog entschieden haben, eine genüssliche Lektüre. Vielleicht entdecken sie ja noch einen ganz neuen Blog, für den sie sich dann unbedingt entscheiden wollen.
Ich vermute drei Hauptgründe für die geringe Beteiligung:
1. Über Blogkommentar abzustimmen, ist offenbar schwieriger, als ich vermutet hatte (Immerhin waren im Vorfeld der Wahl so viele Kommentare bei mir eingegangen wie sonst nie.)
2. Vermutlich scheuen manche Blogger, eine öffentliche Abstimmung, weil ihre Entscheidung so aufgefasst werden könnte, als hielten sie andere Blogs nicht auch für sehr gut.
3. Schließlich geht es wohl vielen so, dass sie sich - ob öffentlich oder nicht - zwischen ihren Lieblingsblogs nicht entscheiden wollen.
Über diese drei Hemmnisse für eine Abstimmung bei der Wahl hatte ich nicht genügend nachgedacht. Dabei könnte ich mich auch kaum für nur einen Blog entscheiden; schließlich ist es nicht nötig, und anders als bei einer politischen Wahl ist die Wahlentscheidung auch gar nicht wichtig. - Doch bei einer kommenden Wahlausschreibung ist es sicher sinnvoll, eine andere Art der Abstimmung zu versuchen.
Als Ergebnis der Wahl können wir beruhigt festhalten:
Es gibt viele Schüler, die den Histoproblog mögen und nur wenige Lehrer, die sich für einen Lieblings-Lehrerblog entscheiden können.
Für mich ist das Wichtigste: Ich habe zu meinen etwa fünf Lieblingsblogs noch weitere hinzugewonnen. Ich hoffe, es geht vielen anderen auch so.
Dennoch möchte ich hiermit eine Möglichkeit für alle die Lehrerblogger anbieten, die über Google drive abgestimmt haben und ihre Stimme eindeutig als Lehrerbloggerstimme ausweisen wollen.
Jeder, der dort abgestimmt hat, kann mir zusätzlich eine Mail an Fontane44 (at) web.de schreiben, in der er seinen Blog verlinkt und seine Wahlentscheidung angibt.
Für den Fall, dass es Personen gibt, die bei diesem Verfahren fälschen wollen, weise ich jetzt schon darauf hin, dass alle Stimmen, bei denen ein Lehrerblogger angeblich mehrmals abgestimmt hat, ungültig werden.
Schüler, Eltern und andere, die sich für Lehrerblogs interessieren, dürfen mir aber gern ihre Wahlentscheidung bekanntgeben. Falls nicht viele tausend Mails eingehen (sehr unwahrscheinlich!), werde ich im September auch über die so eingegangenen Stimmen berichten.
Außerdem kann ich ja schon berichten, wenn die Zahl der Mails die Hundert überschreiten sollte.
Wenn ich jetzt nicht allzu sehr von Mails überschüttet werde, kann ich bis September in Ruhe die Blogs vorstellen, auf die ich schon immer mal besonders hinweisen wollte. Sozusagen meine Follow Fridays.
Und jetzt wünsche ich allen, die sich noch nicht für einen Lieblings-Lehrerblog entschieden haben, eine genüssliche Lektüre. Vielleicht entdecken sie ja noch einen ganz neuen Blog, für den sie sich dann unbedingt entscheiden wollen.
Überraschender Zwischenstand der Wahl zum Lehrerblog 2014
Ein ist klar: Das Interesse an der Wahl ist weit größer als die Beteiligung der Lehrerblogger.
Mir könnte es recht sein, da meine Hauptabsicht für den Aufruf zur Wahl des Lehrerblogs 2014 die war, dass Lehrerblogger die Blogs ihrer Kollegen besser kennenlernen.
Doch es ist mir nicht recht, wenn Blogger, die für die Wahl als Kandidaten nominiert worden sind, den Eindruck haben, der Masse ihrer bloggenden Kollegen wären ihre Blogs gleichgültig.
Doch zunächst ein paar Zahlen (Stand: 31.3.23:45)
Stimmabgabe bei Fontanefan: 4 Stimmen, bei apanat: 2 Stimmen, bei Google drive: rund 150 Stimmen (Davon ist freilich keine eindeutig als Stimme eines Lehrerbloggers identifizierbar.)
Auf die einzelnen Blogs bezogen sieht das Ergebnis so aus:
Histoproblog über 120 Stimmen
Frau Weh 4
Herr Mess 3
Riecken 3
Halbtagsblog 3
Zaubereinmaleins 2
Geschichtsunterricht 2
retemirabele 2
Fast alle anderen je 1 Stimme
(Im Lauf der Woche werde ich genauer nachzählen. Das Ergebnis ist aber so und so sprechend.)
Histoproblog hat knapp zehnmal so viele Stimmen erhalten wie alle anderen Blogs zusammen.
Die anderen Blogs liegen extrem nah beieinander. Nur 6 Stimmen sind eindeutig von Lehrerbloggern abgegeben worden, davon keine für Histoproblog.
(Der Blog ist übrigens nur durch ein Versehen auf die Liste gekommen, weil ich nicht bemerkt habe, dass Manfred Pretz seinen eigenen Blog vorgeschlagen hatte. Manfred selbst erklärt sich die vielen Stimmen dadurch, dass massenweise Schüler für ihn abgestimmt haben.)
Das endgültige Wahlergebnis wird wie angekündigt nach den bayerischen Sommerferien festgestellt. Dabei zählen nur Stimmen, die von Lehrerbloggern abgegeben worden sind.
Ich werde im Laufe der nächsten Tagen ein Verfahren vorschlagen, wie Lehrerblogger auch außerhalb von Blogkommentaren abstimmen können und es dennoch möglich ist, ihre Stimmen von Schülerstimmen zu unterscheiden. Der Nachteil wird freilich sein, dass die abgegebenen Stimmen nicht von jedem nachgezählt werden können. Der Vorteil, dass die Wahl (außer für mich) geheim bleibt. Vielleicht war die Öffentlichkeit ja der Grund, dass so wenige Lehrerblogger über Kommentar abgestimmt haben.
Mehr zur Wahl in meinem nächsten Beitrag. Im Augenblick fehlt mir die Zeit, es auszuformulieren.
Mir könnte es recht sein, da meine Hauptabsicht für den Aufruf zur Wahl des Lehrerblogs 2014 die war, dass Lehrerblogger die Blogs ihrer Kollegen besser kennenlernen.
Doch es ist mir nicht recht, wenn Blogger, die für die Wahl als Kandidaten nominiert worden sind, den Eindruck haben, der Masse ihrer bloggenden Kollegen wären ihre Blogs gleichgültig.
Doch zunächst ein paar Zahlen (Stand: 31.3.23:45)
Stimmabgabe bei Fontanefan: 4 Stimmen, bei apanat: 2 Stimmen, bei Google drive: rund 150 Stimmen (Davon ist freilich keine eindeutig als Stimme eines Lehrerbloggers identifizierbar.)
Auf die einzelnen Blogs bezogen sieht das Ergebnis so aus:
Histoproblog über 120 Stimmen
Frau Weh 4
Herr Mess 3
Riecken 3
Halbtagsblog 3
Zaubereinmaleins 2
Geschichtsunterricht 2
retemirabele 2
Fast alle anderen je 1 Stimme
(Im Lauf der Woche werde ich genauer nachzählen. Das Ergebnis ist aber so und so sprechend.)
Histoproblog hat knapp zehnmal so viele Stimmen erhalten wie alle anderen Blogs zusammen.
Die anderen Blogs liegen extrem nah beieinander. Nur 6 Stimmen sind eindeutig von Lehrerbloggern abgegeben worden, davon keine für Histoproblog.
(Der Blog ist übrigens nur durch ein Versehen auf die Liste gekommen, weil ich nicht bemerkt habe, dass Manfred Pretz seinen eigenen Blog vorgeschlagen hatte. Manfred selbst erklärt sich die vielen Stimmen dadurch, dass massenweise Schüler für ihn abgestimmt haben.)
Das endgültige Wahlergebnis wird wie angekündigt nach den bayerischen Sommerferien festgestellt. Dabei zählen nur Stimmen, die von Lehrerbloggern abgegeben worden sind.
Ich werde im Laufe der nächsten Tagen ein Verfahren vorschlagen, wie Lehrerblogger auch außerhalb von Blogkommentaren abstimmen können und es dennoch möglich ist, ihre Stimmen von Schülerstimmen zu unterscheiden. Der Nachteil wird freilich sein, dass die abgegebenen Stimmen nicht von jedem nachgezählt werden können. Der Vorteil, dass die Wahl (außer für mich) geheim bleibt. Vielleicht war die Öffentlichkeit ja der Grund, dass so wenige Lehrerblogger über Kommentar abgestimmt haben.
Mehr zur Wahl in meinem nächsten Beitrag. Im Augenblick fehlt mir die Zeit, es auszuformulieren.
25.3.14
Lobbyismus an Schulen, Meinungsmache auf der Didacta
Die Organisation LobbyControl hat ein Diskussionspapier „Lobbyismus an Schulen“ veröffentlicht und spürt auf der Didacta von Unternehmen gelieferte Unterrichtsmaterialien und Lehrerinformationen auf, die nicht der Information, sondern der Meinungsmache dienen.
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